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Sunday, April 8, 2018

Mainzer Namentagung 2018: Verlängerung der Abgabefrist für Themenvorschläge


 bis zum 15.04.2018 !!!

Tagung 2018 "Namengeographie"

Am 17. und 18. September 2018 findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz eine internationale Tagung zum Thema Namengeographie statt. Anlass ist, dass der Deutsche Familiennamenatlas (DFA) mit Erscheinen des sechsten Bandes im Juli 2017 inhaltlich abgeschlossen ist. Ziel des Projekts war es, die häufigsten Familiennamen in Deutschland in ihrer räumlichen Verbreitung anhand grammatischer und lexikalischer Frage­stellungen zu erfassen. Damit konnte der Atlas nicht nur die markante regionale Verbreitung vieler Familiennamen aufzeigen, sondern er erweist sich auch als Impulsgeber und Vorbild für weitere familiennamengeographische und -lexikographische Projekte im In- und Ausland. Bei­spiele sind das "Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands", der "Familiennamenatlas Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen", der "Luxemburgischen Familiennamenatlas" bzw. das "Luxemburgische Familiennamenlexikon". Darüber hinaus zeigt sich, dass die geographische Auswertung auch in anderen Zweigen der Onomastik zu neuen Einsichten führt, wie Unter­suchungen, beispielsweise zu Ruf-, Siedlungs-, Gasthaus- oder Straßennamen zeigen.
Als mögliche Themen bieten sich an:
· Auswertungen mit Material des DFA, Interpretation von DFA-Karten, auch unter Ein­bezug angrenzender Disziplinen.
· Präsentation von in Arbeit befindlichen, abgeschlossenen oder geplanten namengeo­graphischen Projekten (Familiennamen und andere Namenarten) im In- und Ausland.
· Namengeographische Studien in bislang nicht oder wenig erforschten Bereichen wie Geschäftsnamen.
· Vorträge aus Nachbardisziplinen wie der Dialektologie, Geographie, Digital Hu­manities, Computerlinguistik, Informatik, die zur Weiterentwicklung der Namen­geographie beitragen (obligatorisch ist graphisches Material).
· Methodische Möglichkeiten, technische Lösungen, Visualisierung von Namendaten.
Wir freuen uns auf Ihren Themenvorschlag in Form eines Abstracts (maximal eine DINA4-Seite) bis zum 15.04.2018 sowie über Ihre Anmeldung als Teilnehmer/Teilnehmerin bis zum 30.06.2018 per E-Mail an: namengeographie{at}adwmainz.de

Organisation: Kathrin Dräger, Rita Heuser, Anne Rosar, Andrea Scheller (Mainz)

Sunday, February 25, 2018

Tagung 2018 Namengeographie

GfN

Die Mainzer Namenforschung veranstaltet in Kooperation mit der Gesellschaft für Namenforschung e.V. am 17. und 18. September 2018 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz eine internationale Tagung zum Thema Namengeographie.

Anlass für die Tagung ist, dass der Deutsche Familiennamenatlas (DFA) mit Erscheinen des sechsten Bandes im Juli 2017 inhaltlich abgeschlossen ist. Ziel des Projekts war es, die häufigsten Familiennamen in Deutschland in ihrer räumlichen Verbreitung anhand grammatischer und lexikalischer Fragestellungen zu erfassen. Damit konnte der Atlas nicht nur die markante regionale Verbreitung vieler Familiennamen aufzeigen, sondern er erweist sich auch als Impulsgeber und Vorbild für weitere familiennamengeographische und -lexikographische Projekte im In- und Ausland. Beispiele sind das "Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands", der "Familiennamenatlas Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen", der "Luxemburgischen Familiennamenatlas" bzw. das "Luxemburgische Familiennamenlexikon". Darüber hinaus zeigt sich, dass die geographische Auswertung auch in anderen Zweigen der Onomastik zu neuen Einsichten führt, wie Untersuchungen, beispielsweise zu Ruf-, Siedlungs-, Gasthaus- oder Straßennamen zeigen.
Als mögliche Themen bieten sich an:
- Auswertungen mit Material des DFA, Interpretation von DFA-Karten, auch unter Ein­bezug angrenzender Disziplinen.
- Präsentation von in Arbeit befindlichen, abgeschlossenen oder geplanten namengeographischen Projekten (Familiennamen und andere Namenarten) im In- und Ausland.
- Namengeographische Studien in bislang nicht oder wenig erforschten Bereichen wie Geschäftsnamen.
- Vorträge aus Nachbardisziplinen wie der Dialektologie, Geographie, Digital Humanities, Computerlinguistik, Informatik, die zur Weiterentwicklung der Namengeographie beitragen
(obligatorisch ist graphisches Material)
- Methodische Möglichkeiten, technische Lösungen, Visualisierung von Namendaten.
Ihren Themenvorschlag können Sie in Form eines Abstracts (maximal eine DINA4-Seite) bis zum 31.03.2018 per E-Mail an namengeographie@adwmainz.de senden. Ihre Anmeldung als Teilnehmer/Teilnehmerin senden Sie bitte bis zum 30.06.2018 an die selbe Adresse.

Wednesday, November 1, 2017

Call for papers: "Onomastische Forschungen" von der Universität Lettlands



Vortragsthema und Teilnahmeformular 

Wir bitten das Teilnahmeformular bis zum 01. Februar 2018 an die E-Mail Adresse onomastica2012@gmail.com zukommen zu lassen. 

Die Teilnahmebestätigung erfolgt bis zum 01. März 2018

Bis zum 1. April bitten wir ein Abstract in englischer Sprache (3500 Schriftzeichen) einzureichen. Es ist eine Publikation der gehaltenen Vorträge geplant. 

Geplante Vortragsdauer 20 Minuten 

Der Teilnahmebeitrag 30 Euro (Information zur Überweisung erfolgt nach der Teilnahmebestätigung) 

Unsere Adresse:  Institut für Lettische Sprache der Universität Lettland Akadēmijas laukums 1-902 Riga, LV-1050, Lettland 

Telefonnummer: +371 67213606 

E-Mail: onomastica2012@gmail.com

Tuesday, October 17, 2017

Tagung in Leipzig "Namen und Berufe"


Am Freitag und Samstag findet unsere Tagung "NAMEN UND BERUFE" an der UNIVERSITÄT LEIPZIG statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.



Mehr Informationen und das Programm gibt es hier:http://www.onomastikblog.de/fileadmin/nbs/neuerscheinungen/Programm.pdf

Auf der Grafik seht ihr die Hauptgruppen von Berufsnamen.

Habt ihr auch einen Berufsnamen als Familiennamen? Und zu welcher Gruppe gehört er?


Wednesday, September 27, 2017

Einladung zum Symposion Namenforschung

GfN

Der Verein zur Erforschung von Sprache und Name in Österreich (VESNA) in Kooperation mit dem Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich lädt zur 10. Tagung des Arbeitskreises für bayerisch-österreichische Namenforschung (ABÖN) ein, zugleich auch die Tagung des Arbeitskreises Namenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Namenforschung (AKNf/GfN).
Die Veranstaltung findet unter dem Rahmenthema "Namenforschung im Spannungsfeld von Wissenschaft und Öffentlichkeit" vom 4. - 6. Oktober in Linz statt.
Fragestellungen und Ergebnisse der Namenforschung haben in den letzten Jahren wachsendes Interesse bei den Medien und der landeskundlich interessierten Öffentlichkeit gefunden. Das für beide Seiten wichtige, allerdings nicht immer spannungsfreie Verhältnis zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit soll den thematischen Rahmen dieser Tagung bilden. Dabei können Aspekte des - mehr oder weniger gelungenen - Wissenstransfers zwischen Namenforschung und interessierter Öffentlichkeit ebenso thematisiert werden wie der fachliche Austausch zwischen den Nachbardisziplinen (Linguistik, Geschichtswissenschaften, Geografie, Ethnologie, Archäologie,Numismatik, Heraldik usw.). Das Rahmenthema schließt auch die verschiedenen synchronen und diachronen Erscheinungsformen der "Volksetymologie" mit ein, die sowohl bei der Überlieferung als auch bei der Interpretation von Namen eine bedeutende Rolle spielen.
An der Schnittstelle zwischen Expertentum und Laienschaft kann es gelegentlich auch zu Problemen und Konflikten kommen. Wenn etwa Johann Andreas Schmeller fordert, dass man "dem unhistorischen Faseln über Sprache, Kelteln, Hebräeln &c. [... den] Garaus" machen müsse (Brief v. 20. Nov. 1825 an Jacob Grimm), oder sein Schüler Johann Kaspar Zeuß bezüglich etymologischer Fragen klarstellt, dass "hier [...] keine Willkür [herrscht], wie der Uneingeweihte sich einbildet" (Grammatica Celtica 1839, VI/VII), so zeigt dies, dass Namenforschung und Philologie schon lange von derartigen Kontroversen geplagt sind. Spannungen zwischen Experten und Laien werden nicht zuletzt durch eine unkritische Rezeption bestimmter Moden und Tendenzen ausgelöst, die bisweilen nationalromantischen Ideologien mit germano-, romano- oder slavophiler Zielsetzung nachhängen oder zu Auswüchsen wie neuheidnischer Keltomanie oder esoterischer "Paläolinguistik" führen. Derartige Nameninterpretationen werden heute von Politik, Wirtschaft und Tourismus auch dazu instrumentalisiert, um an bestimmten Stellen "Glücksorte" und "Kraftplätze" zu errichten. Aber auch die Wissenschaft ist nicht frei von Ideologien. Versuche, Namenmaterial - etwa Siedlungsnamen - im Sinn einer politischen Richtung oder anderer Einflüsse zu deuten oder sprachlenkend zu wirken, sind vielfach bekannt und belegt und müssen zur Selbstreflexion des Wissenschaftsbetriebs führen. Um in den "öffentlichen" Bereichen der Landeskunde und Heimatforschung, der Publizistik und Pädagogik, der Namenberatung usw. wieder zu einer sachlichen Diskussion zu gelangen, müsste die Schnittstelle Wissenschaft - Öffentlichkeit auch in der Dissemination von Forschungsergebnissen mehr Beachtung finden. Die Publikation profunder populärwissenschaftlicher Darstellungen könnte dazu einen Beitrag leisten.Wie bei dieser Tagungsreihe üblich, sind auch Projektberichte über aktuelle Forschungs- und Publikationsvorhaben aus dem Bereich der bayerischen und österreichischen Namenforschung willkommen. Wir ersuchen Sie, die Einladung an interessierte Personen in Ihrem Umfeld und an wissenschaftliche Nachwuchskräfte weiterzureichen.

Termin- und Zeitplan: Anreise: 4. 10.; Öffnung des Tagungsbüros: 4. 10., 14 Uhr; Eröffnung des Symposions und Empfang: 4. 10. abends; Vorträge: 5./6. 10. (bei Bedarf ab 4. 10. abends); Abreise: 6./7. 10. 

Vorträge: Anmeldung eines Vortrags mit Thema (Arbeitstitel) und Kurzbeschreibung bis 31. März 2018; Länge des Referats: max. 30 Minuten (inklusive 10 Minuten Diskussion) 
Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte das beiliegende Formular, das Sie entweder per FAX(+43 (0) 732 7720 11780), auf dem Postweg (Adalbert-Stifter-Institut des Landes OÖ., Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz) oder per E-Mail (tagung@stifter-haus.at) übermitteln können.
Univ.-Prof. Mag. Dr. Peter Ernst, Verein zur Erforschung von Sprache und Name in Österreich 
Mag. Stephan Gaisbauer,  Adalbert-Stifter-Institut des Landes Oberösterreich

Wednesday, August 10, 2016

Einladung und "Call for papers" zur Internationalen Tagung "Namen und Berufe"

http://www.onomastikblog.de/artikel/ankuendigungen/namen-und-berufe/





Wie vielleicht keine andere Wort- und/oder Namenkategorie stehen die Berufs-, Tätigkeits-, Amts- und Standesbezeichnungen zwischen Allgemeinwortschatz (Bezeichnung) und Personennamen und ihrem sozialen Umfeld (Eigenname). Sie sind Gegenstand verschiedener Forschungsrichtungen: der (historischen) Wortforschung und Sachkunde und der Namenforschung. Die Wechselbeziehung lässt sich durchaus in der Formel "Wörter und Namen" zusammenfassen, im Falle der Berufe vielleicht mehr noch als allgemein bei delexikalischen Beinamen.



Das Interesse an der Beziehung zwischen Berufen und Namen ist auf namenkundlicher Seite möglicherweise stärker ausgeprägt, da die Fragestellung weit über die lexikalische Funktion hinausgeht; doch gehört zur Namenerklärung die genaue Kenntnis der Wortgeschichte.
Für den Lexikographen ist der Namenbeleg von Bedeutung, weniger die über den appellativischen Wortschatz hinausgehende Funktion der Bezeichnung. Die Tagung möchte beide Forschungsrichtungen ins Gespräch bringen. Ausgangspunkt sind u.v.a. das Projekt "Glossar der altromanischen Berufs- und Standesbezeichnungen (GlossProf)" oder Band 5 des Deutschen Familiennamenatlas

(Vgl. zuletzt Dieter Kremer, "Berufe und Namen", in: Namenkundliche Informationen 103/104 (2014) 413-479, und Konrad Kunze / Damaris Nübling (Hg.): Deutscher Familiennamenatlas, Band 5: Familiennamen nach Beruf und persönlichen Merkmalen, von Fabian Fahlbusch, Simone Peschke, Berlin/Boston 2016 ("Die Familiennamen im vorliegenden Band beruhen daher ausschließlich auf nicht-onymischem Material, auf Substantiven, Adjektiven oder Verben, wie sie in der gesprochenen Sprache des späten Mittelalters in Gebrauch waren. Damit stellt der Band ein neues Quellenwerk für die Sprachgeschichte insbesondere unter arealer Perspektive dar (...)", XXIII).

Die folgende Nennung möglicher Themenbereichen (die natürlich jederzeit erweitert oder präzisiert werden kann) dient einer ersten Annäherung und Struktur der Tagung. Bei Meldung eines Beitrags bitten wir um Angabe der gewünschten Einordnung oder Vorschlag eines weiteren Themenbereiches.

A. Namenüberlieferung (individuelle Nennung vs. Namenlisten)

B. Lexikalische Berufsnennung vs. individualisierender Beiname (einschließlich Übergang zum erblichen "Familiennamen")

C. Groß- und Kleinschreibung "sprechender" Beinamen (Überlieferung und Editionskriterien)

D. Berufsbezeichnungen in Ortsnamen (Kollektivnamen)

E. Die namenkundliche Behandlung von Berufsbezeichnungen in NamenbüchernF. Benennungen nach dem Beruf und Sozialgeschichte

G. Zur historischen und morphologischen Bildung von Berufs- und Tätigkeitsbezeichnungen (deverbale, denominale, syntaktische Bildungen u.a.)

H. Die lexikographische Behandlung von Berufsbezeichnungen und Berufsnamen.

20. und 21. Oktober 2017: Internationale wissenschaftliche Tagung zum Thema "Namen und Berufe" im Leipziger Universitätsarchiv

Bei Interesse bitten wir um Meldung eines Vortragsthemas mit einer knappen Umschreibung bis zum 31. Dezember 2016 an kremer@uni-trier.de.

Die Vortragszeit ist im Prinzip auf 20 Minuten begrenzt, die Druckfassung kann ausführlicher sein. Definitiver Abgabetermin des Druckmanuskripts ist der 30. November 2017. Die Akten werden im Frühjahr 2018 in der Reihe Onomastica Lipsiensia erscheinen. Einzelheiten zur Manuskriptgestaltung folgen zu gegebener Zeit. Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Entsprechende Ankündigungen werden erfolgen, doch bitten wir um Verbreitung dieser Anzeige an eventuelle Interessenten!

Hier finden Sie die Einladung als Pdf zum Download.

Thursday, June 16, 2016

Workshop "Onomastik" bei der 42. Österreichische Linguistiktagung

http://members.chello.at/heinz.pohl/OeLT_Onomastik.htm

42. Österreichische Linguistiktagung
18. bis 20. November 2016
(voraussichtlicher Beginn: Freitag, 18. November 2016, 13.30 Uhr)

Näheres unter:

 INSTITUT FÜR SPRACHWISSENSCHAFT
Merangasse 70
A-8010 Graz



Workshop ONOMASTIK
 voraussichtlich Freitag nachm./Samstag vorm., 18./19.11.2016
(eine aktuelle Vorschau auf das Programm folgt nach Vorliegen von mindestens 5 Anmeldungen)
Anmeldung mit den nötigen Daten und dem Titel Ihres Vortrages erbeten unter heinz.pohl@chello.at
(bis spätestens 10. September)

Anmeldung zur 42. Österreichische Linguistiktagung (ausgenommen Workshop Onomastik) unter:






INSTITUT FÜR SPRACHWISSENSCHAFT Merangasse 70 A-8010 Graz Tel.: 0316/380-2415 
Vorstand: O. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Hurch   
42. Österreichische Linguistiktagung 18. bis 20. November 2016 (voraussichtlicher Beginn: Freitag, 18. November 2016, 13.30 Uhr) 
1. Rundschreiben 
Wir dürfen Sie zur Österreichischen Linguistiktagung, die vom 18. bis 20. November 2016 in Graz stattfinden wird, herzlich einladen. Der diesjährige Novembertermin wurde gewählt, weil es vielen Kollegen nicht möglich ist an der Tagung teilzunehmen, wenn diese rund um nur in Österreich geltende Feiertage stattfindet. 
Die ÖLT steht unter keinem thematischen Schwerpunkt, es sind daher Beiträge aus allen linguistischen Bereichen der Sprachwissenschaft willkommen.  
Workshops müssen dem Tagungssekretariat bis spätestens 31.05.2016 bekannt gegeben werden. In einem zweiten Rundschreiben Anfang Juni wird dann eine Liste der geplanten Workshops ausgeschickt, um noch einem größeren Publikum die Möglichkeit zu geben, dazu beizutragen. Die Workshops selbst müssen von den jeweiligen Workshop-Leitungen organisiert und geplant werden. Wegen Raumfragen wenden Sie sich bitte an uns. Das (vorläufige) Workshop-Programm bitten wir Sie, dem Tagungssekretariat  bis spätestens 15.09.2016 zu übermitteln. 
In den letzten Jahren wurde der Wunsch nach Qualitätskontrolle der Vorträge verschiedentlich formuliert. Wir bitten alle Organisatoren, die eingereichten Abstrakts einer kritischen Prüfung zu unterziehen. 
Anmeldungen zu Vorträgen (außerhalb der Workshops), bitte bis spätestens 30.06.2016 (mit Abstrakt!) an oelt2016@uni-graz.at. Sollten Sie ohne Vortrag teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis spätestens 15.09.2016 unter oelt2016@uni-graz.at an. Das Anmeldeformular finden sie auf unserer Homepage (http://sprachwissenschaft.unigraz.at/de/forschen/42-oesterreichische-lingustiktagung-2016/). Nur wenn wir Ihre Anmeldung bis zum genannten Termin erhalten, senden wir Ihnen das dritte Rundschreiben mit dem vorläufigen Programm Ende September/Anfang Oktober zu.  
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie auch auf unserer o.g. Homepage. 
Tagungsgebühr:  30 €     10 € (für Studierende mit Nachweis) 
Hotelreservierungen: Onlinebuchungen sind über Graz Tourismus möglich - https://www.graztourismus.at/de/hotels-appartements/online_buchen   
(O.Univ.-Prof.Dr.Bernhard Hurch)




Sunday, May 1, 2016

Tagung "Linguistik der Eigennamen" in Mainz

http://www.onomastikblog.de/artikel/ankuendigungen/cfp-tagung-linguistik-der-eigennamen-in-mainz/

Am 10. und 11. Oktober 2016 findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz eine Tagung zum linguistischen (Sonder-)Status von Eigennamen statt. Die Veranstalterinnen Luise Kempf, Damaris Nübling und Mirjam Schmuck laden mit nachfolgendem Text dazu ein.



Wegen des reichen Ertrags der Tagung "Linguistik der Familiennamen" im Jahr 2012 (s. dazu Debus et al. 2014) wird geplant, für 2016 diese linguistische Fokussierung auf den Eigennamen als sprachliche Kategorie auszudehnen. Erfreulicherweise gibt es derzeit in Deutschland mehrere namengrammatische Initiativen, die durch diese Tagung gebündelt und gestärkt werden sollen. Dabei werden besonders LinguistInnen und GrammatikerInnen eingeladen - sei es mit synchroner, diachroner und/oder kontrastiver Ausrichtung -, diese Tagung durch neue Forschungen und Erkenntnisse zu bereichern.

Insgesamt wurde die Namengrammatik von der Linguistik weitgehend übersehen und von der Onomastik selbst kaum als ihr Gegenstand wahrgenommen (sie befasst sich mehrheitlich mit der Etymologie von Namen). Dies erklärt die beträchtlichen Wissensdefizite bzgl. des grammatischen Verhaltens von Namen.

Dabei weisen Namen als monoreferente Ausdrücke ohne Semantik auf allen sprachlichen Ebenen Sonderentwicklungen auf: Auf der phonologischen Ebene etwa durch (abweichende) phonotaktische und prosodische Eigenschaften, auf der flexionsmorphologischen durch ein geringeres Maß an Allomorphie und per se weniger Flexion, insbesondere Introflexion (weniger Ab-/Umlaut, Stufenwechsel), auf der syntaktischen durch andere Stellungsregeln (im Deutschen beim Genitiv). Auch der Artikel erlangt vor Eigennamen ganz andere Funktionen als vor Appellativen, indem er - zusammen mit Genus - als classifier fungiert, der Informationen über das denotierte Objekt liefert (der Continental→ Auto, das Continental → Hotel/Restaurant/Bier, die Continental → Motorrad/Flugzeug) (Nübling 2015). Ebenso können Eigennamen in der Wortbildung von den üblichen Mustern divergieren, indem sie, wie im Fall der Warennamen, von besonderen Wortschöpfungstechniken Gebrauch machen (Ronneberger-Sibold 2000, 2004) oder sich eigene Derivationsmuster leisten (die Frankfurter Oper; grimmsche Märchen, obamaeske Weise).

Graphematisch sind Namen die einzige Wortart im Deutschen, die orthographisch nicht normiert ist und anderen Regularitäten folgt, was bspw. die Graphotaktik oder die Setzung von Syngraphemen wie Apostroph und Bindestrich betrifft. Aus diachroner Perspektive erweisen sich Eigennamen einerseits als konservativ (Erhalt des pränominalen Genitivs), vielfach aber auch als Vorreiter grammatischer Neuerungen - so bei der Entwicklung des ‑s-Plurals (Nübling/Schmuck 2010) oder der Substantivgroßschreibung (Bergmann/Nerius 1998). Dies unterstreicht einmal mehr die bislang unterschätzte Relevanz der Namengrammatik - ein Missstand, dem diese Tagung abhelfen soll.

Themenvorschläge im Umfang von max. einer DIN A4-Seite (inkl. Literaturliste) werden erbeten bis 31. Mai 2016 an: namengrammatiktagung@uni-mainz.de

Aktuelle Informationen zur Tagung unter: www.namenforschung.net/tagungen/namengrammatik
Literatur
Bergmann, R./Nerius, D. (1998): Die Entwicklung der Großschreibung im Dt. von 1500-1700. Heidelberg.
Debus, F. et al. (2014): Linguistik der Familiennamen. Germanistische Linguistik 225-227. Hildesheim.
Nübling, D./Schmuck, M. (2010): Die Entstehung des s-Plurals bei Eigennamen als Reanalyse vom Kasus- zumNumerusmarker. Evidenzen aus der deutschen und niederländischen Dialektologie. In: ZDL 77/2, 145-182.
Nübling, D. (2015): Die Bismarck - der Arena - das Adler. Vom Drei-Genus- zum Sechs-Klassen-System beiEigennamen im Deutschen: Degrammatikalisierung und Exaptation. In: ZGL 43/2, 306-344.
Ronneberger-Sibold, E. (2000): Creative competence at work: the creation of partial motivation in trade names.In: Doleschal, U./Thornton, A. (eds.): Extragrammatical and marginal morphology. München, 85-105.
Ronneberger-Sibold, E. (2004): Warennamen. In: Brendler, A./Brendler, S. (eds.): Namenarten und ihre Erforschung. Hamburg, 557-603.
Hier gibt es die Einladung als PDF zum Download.

Tuesday, March 8, 2016

9. Symposion des Arbeitskreises für bayerisch-österreichische Namenforschung (ABÖN)

http://www.onomastikblog.de/artikel/ankuendigungen/9-aboen-tagung-in-augsburg/


9. ABÖN-Tagung in Augsburg


Für den 22. und 23. September 2016 lädt die Universität Augsburg zu einem Symposion des Arbeitskreises für bayerisch-österreichische Namenforschung (ABÖN) ein.

Das Rahmenthema lautet "Namen in Dichtung und literarischer Prosa". Bereits im Alten Testament spielen die Personennamen und Ortsnamen eine wichtige Rolle und werden nicht selten erklärt, auch bei vielen antiken Autoren begegnen sprechende Namen. Bei Goethe wird bekanntlich die Namenthematik (vermeintlich) zu "Schall und Rauch". In der Literaturwissenschaft spielt die Deutung literarischer Namen schon immer eine wichtige Rolle. Die insgesamt in den letzten Jahren (auch international) verstärkte Forschung zu Namen in Dichtung und literarischer Prosa soll auf dieser Tagung bilanziert und systematisiert werden. Gemäß unserem Arbeitsgebiet sollen aber die bei der Tagung behandelten Texte auf Bayern, Österreich und die Nachbarländer Bezug nehmen.
Folgende Referatsthemen wurden bereits vorgeschlagen:
    IMG_7470
  • Klaus Wolf: Personennamen in Passionsspielen. Namenkunde als Mittel der Interpretation beim geistlichen Spiel
  • Volker Kohlheim: Ambiguität und Ambivalenz bei literarischen Namen 
  • Wolf-Armin von Reitzenstein: Namengebrauch und Namenetymologie in Aventins Chronik

Bitte melden Sie sich bei Prof. Dr. Klaus Wolf unter folgender e-mail-Adresse an: klaus.wolf@phil.uni-augsburg.de


Bitte teilen Sie ihm dabei Ihr Referatsthema mit und ob Sie eine Übernachtungsreservierung von Donnerstag auf Freitag wünschen. Prof. Wolf bemüht sich um preisgünstiges Kontingent im Hotel IBIS am Hauptbahnhof, von wo aus Sie alle Tagungslokalitäten bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können.

Der Herausgeber der in München erscheinenden Zeitschrift „Blätter für oberdeutsche Namenforschung“, Dr. Wolf-Armin Frhr. v. Reitzenstein, hat zugesagt, dass die Tagungsbeiträge in Band 54 (2017) gedruckt werden können.


Es wird darum gebeten, baldmöglichst, spätestens bis zum 1. April 2016, mitzuteilen, ob Sie teilnehmen wollen und über welches Thema Sie gegebenenfalls zu sprechen gedenken.

Ein Rundschreiben mit einem vorläufigen Programm und weiteren Informationen wird gegen Ende April ausgesandt werden.
Hier finden Sie die Einladung noch einmal als PDF zum Download.

http://www.onomastikblog.de/fileadmin/nbs/neuerscheinungen/Namekundliche_Tagung_in_Augsburg.pdf


Saturday, December 26, 2015

Tagung 2016 "Linguistik der Eigennamen"

http://www.namenforschung.net/tagungen/namengrammatik/

Linguistik der Eigennamen

Tagung 2016

Am 10. und 11. Oktober 2016 findet in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz eine Tagung zum linguistischen (Sonder-)Status von Eigennamen statt.
Wegen des reichen Ertrags der Tagung "Linguistik der Familiennamen" im Jahr 2012 (s. dazu Debus et al. 2014) planen wir für 2016, diese linguistische Fokussierung auf den Eigennamen als sprachliche Kategorie auszudehnen. Erfreulicherweise gibt es derzeit in Deutschland mehrere namengrammatische Initiativen, die wir durch diese Tagung bündeln und stärken wollen. Dabei laden wir besonders LinguistInnen und GrammatikerInnen ein - sei es mit synchroner, diachroner und/oder kontrastiver Ausrichtung -, diese Tagung durch neue Forschungen und Erkenntnisse zu bereichern.
Insgesamt wurde die Namengrammatik von der Linguistik weitgehend übersehen und von der Onomastik selbst kaum als ihr Gegenstand wahrgenommen (sie befasst sich mehrheitlich mit der Etymologie von Namen). Dies erklärt die beträchtlichen Wissensdefizite bzgl. des grammatischen Verhaltens von Namen. Dabei weisen Namen als monoreferente Ausdrücke ohne Semantik auf allen sprachlichen Ebenen Sonderentwicklungen auf: Auf der phonologischen Ebene etwa durch (abweichende) phonotaktische und prosodische Eigenschaften, auf der flexionsmorphologischen durch ein geringeres Maß an Allomorphie und per se weniger Flexion, insbesondere Introflexion (weniger Ab-/Umlaut, Stufenwechsel), auf der syntaktischen durch andere Stellungsregeln (im Deutschen beim Genitiv). Auch der Artikel erlangt vor Eigennamen ganz andere Funktionen als vor Appellativen, indem er - zusammen mit Genus - alsclassifier fungiert, der Informationen über das denotierte Objekt liefert (der Continental→ Auto, das Continental → Hotel/Restaurant/Bier, die Continental → Motorrad/Flugzeug) (Nübling 2015). Ebenso können Eigennamen in der Wortbildung von den üblichen Mustern divergieren, indem sie, wie im Fall der Warennamen, von besonderen Wortschöpfungstechniken Gebrauch machen (Ronneberger-Sibold 2000, 2004) oder sich eigene Derivationsmuster leisten (die Frankfurter Opergrimmsche Märchenobamaeske Weise). Graphematisch sind Namen die einzige Wortart im Deutschen, die orthographisch nicht normiert ist und anderen Regularitäten folgt, was bspw. die Graphotaktik oder die Setzung von Syngraphemen wie Apostroph und Bindestrich betrifft. Aus diachroner Perspektive erweisen sich Eigennamen einerseits als konservativ (Erhalt des pränominalen Genitivs), vielfach aber auch als Vorreiter grammatischer Neuerungen - so bei der Entwicklung des ‑s-Plurals (Nübling/Schmuck 2010) oder der Substantivgroßschreibung (Bergmann/Nerius 1998). Dies unterstreicht einmal mehr die bislang unterschätzte Relevanz der Namengrammatik - ein Missstand, dem diese Tagung abhelfen soll.
Themenvorschläge im Umfang von max. einer DIN A4-Seite (inkl. Literaturliste) werden erbeten bis zum 31.05. 2016 an: E-Mail
Veranstalterinnen: Luise Kempf, Damaris Nübling, Mirjam Schmuck
  

Literatur


Bergmann, R./Nerius, D. (1998): Die Entwicklung der Großschreibung im Dt. von 1500-1700. Heidelberg.
Debus, F. et al. (2014): Linguistik der Familiennamen. Germanistische Linguistik 225-227. Hildesheim.
Nübling, D./Schmuck, M. (2010): Die Entstehung des s-Plurals bei Eigennamen als Reanalyse vom Kasus- zum Numerusmarker. Evidenzen aus der deutschen und niederländischen Dialektologie. In: ZDL 77/2, 145-182.
Nübling, D. (2015): Die Bismarck - der Arena - das Adler. Vom Drei-Genus- zum Sechs-Klassen-System bei Eigennamen im Deutschen: Degrammatikalisierung und Exaptation. In: ZGL 43/2, 306-344.
Ronneberger-Sibold, E. (2000): Creative competence at work: the creation of partial motivation in trade names. In: Doleschal, U./Thornton, A. (eds.): Extragrammatical and marginal morphology. München, 85-105.
Ronneberger-Sibold, E. (2004): Warennamen. In: Brendler, A./Brendler, S. (eds.): Namenarten und ihre Erforschung. Hamburg, 557-603.

Sunday, October 11, 2015

Tagung '"Fremde" Namen' in Leipzig

Bilder zur Tagung "Fremde Namen" aus Facebook (Namenkundliches Zentrum der Universität Leipzig)











Mit 2 Vorträgen war das Namenkundliche Zentrum heute bei der Tagung "Fremde Namen" dabei- Gabriele Rodriguez und Dietlind Kremer. Insbesondere die Thematik der neuen zuwandernden fremden Namen fand verständlicherweise großes Interesse. Es gab auch eine Offerte, über die will aber die LVZ berichten.




Die Tagung geht weiter im Universitätsarchiv. Jetzt Patrick Hanks zum Amerikanischen Familiennamen Buch.





Die an der Universität Leipzig im LeipzigerUniversitätsarchiv Leipzig durchgeführte Tagung "Fremde Namen" endete mit einer Exkursion nach Merseburg zu "Thietmar", der vor 1000 Jahren LIBZI für Leipzig aufschrieb. Eine Führung (hervorragend!) durch "1000 Jahre Kaiserdom" und ein Privatkonzert mit der Ladegastorgel (BACH) beendeten eine anregende und ertragreiche Begegnung. In 3 Jahren tagt der Arbeitskreis Namenforschung wieder, wo? Das wurde noch nicht verraten.




Tuesday, September 15, 2015

Tagung „Namen und Geschichte am Oberrhein“

http://www.onomastikblog.de/artikel/ankuendigungen/tagung-namen-und-geschichte-am-oberrhein/


Das Europäische Zentrum für Sprachwissenschaften / Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg und die Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg laden zur internationalen Tagung "Namen und Geschichte am Oberrhein" ein. Gefördert wird die Veranstaltung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
1. und 2. Oktober 2015
Internationale Tagung
Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg
Palais Boisserée, Hauptstraße 207–209, 69117 Heidelberg, Raum 137
Anmeldung bis 20.09.2015 an: luth@uni-heidelberg.de

Tagungsprogramm

Donnerstag, 1. Oktober 2015

9.30 Eröffnung der Tagung, Begrüßung durch den Dekan der Neuphilologischen Fakultät
Personennamen und Geschichte
9.45 Uhr Dieter Geuenich (Duisburg): Alemannische Personennamen (4.-9. Jh.). Probleme ihrer Erfassung, Überlieferung und ethnischen Zuordnung
10.15 Uhr Sabine von Heusinger (Köln): Familiennamen in Straßburger Zunftfamilien
10.45 Uhr Pause
11.00 Uhr Hans Ramge (Gießen): Bald gras' ich am Neckar, bald gras' ich am Rhein - Hessische Familiennamen zwischen Main und Neckar
11.30 Uhr Rudolf Steffens (Mainz): Johann Adam Medardt und Margaretha Medardtin (1772): Weibliche Familiennamen unter besonderer Berücksichtigung der Pfalz
Dr. Rudolf Steffens
12.00 Uhr Kathrin Dräger (Mainz) / Konrad Kunze (Freiburg): Der Oberrhein im Deutschen Familiennamenatlas
 
12.30 Uhr Mittagspause
Ortsnamen und Geschichte am Oberrhein, 1. Teil
14.00 Uhr Rembert Eufe (Regensburg): Wertvolle Belege aus einer quellenarmen Zeit: Ortsnamen des Oberrhein-Gebiets auf merowingischen Monetarmünzen
14.30 Uhr Rolf Max Kully (Solothurn): Oberrheinische Geschichte im Spiegel von Johann Peter Hebels Werk und Briefen
15.00 Uhr Pause
15.30 Uhr Jacqueline Reber (Basel): Solothurner Namenbuch
16.00 Uhr Inga Siegfried (Basel): Vom Dorenbach bis zum Forum. Die Spezifik städtischer Ortsnamenforschung am Beispiel von Basel
16.30 Uhr Jürgen Mischke (Basel): Namen und ihre Geschichte in der (Stadt-)Geschichte. Das Beispiel Basel
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17.00 Uhr Ende der Vorträge des ersten Tages
Abendprogramm (in freier Gestaltung)

Freitag, 2. Oktober 2015

Ortsnamen und Geschichte am Oberrhein, 2. Teil
9.00 Uhr Thomas Zotz (Freiburg): Zur Neuschöpfung und Dynamik politischer Raumnamen. Beispiele vom südlichen Oberrhein
prof. dr. thomas zotz
9.30 Uhr Wulf Müller (Neuchâtel): Zur Ortsnamenforschung im Elsass
10.00 Uhr Wolfgang Haubrichs (Saarbrücken): Romanisierungen in merowingisch-karolingischen Urkunden aus dem Elsass
10.30 Uhr Pause
11.00 Uhr Andrea Emundts (Saarbrücken): Die frühen elsässischen Ortsnamen
11.30 Uhr Bernhard Metz (Straßburg): Elsässische Flurnamen als Indikatoren für archäologische Stätten
12.00 Uhr Mittagspause
13.30 Uhr Christa Jochum-Godglück (Saarbrücken): Siedlungsnamen auf -heim im Raum Worms
14.00 Uhr Volker Rödel (Karlsruhe/Heidelberg): Der Berg- und Flurname Kallmuth/Kalmit und der Weinbau
14.30 Uhr Pause
15.00 Uhr Helmut Castritius (Braunschweig): 'An den (in) Bavallern'. Ein mysteriöser Arheilger Flurname?
15.30 Uhr Stefan Hackl (München): Das Heidelberger Projekt Historisches Ortsnamenbuch Baden-Württemberg (HOBW)
16.00 Uhr Schlussdiskussion
16.15 Uhr Ende der Tagung
Das Tagungsprogramm als PDF zum Download

Saturday, June 7, 2014

Name und Wirtschaft: Onomastische Analysen zu Ökonomie und Region in der Geschichte und im Zeitalter der Globalisierung

http://www.onomastikblog.de/ankuendigungen/name_und_wirtschaft/


Einladung zur wissenschaftlichen Tagung, am 12. und 13. Juni 2014 in Magdeburg

Seit ca. zehn Jahren stellen onomastische Fragestellungen einen der Forschungsschwerpunkte der Germanistik in Magdeburg dar. Nach zwei Tagungen zu den Themen „Magdeburger Namenlandschaft“ und „Straßennamen und Zeitgeist“ sollen nun namenkundliche Fragen in den Kontext wirtschaftlicher Aspekte im weitesten Sinne gestellt werden.
© Otto von Guericke Universität Magdeburg
Die Untersuchungen sollen einerseits auf Befunden aus der Region bzw. regionalen Wirtschaftsunternehmen fußen, andererseits deren Einbettung in die globale Marktwelt thematisieren. Die Relevanz linguistischer (germanistischer) Forschungsansätze soll in Kooperation mit Wissenschaftlern verschiedener  Fachrichtungen (so z. B. der Anglistik und Wirtschaftswissenschaften)  beleuchtet werden. Es ist beabsichtigt, die im Austausch gewonnenen Ergebnisse zu  publizieren  und damit sowohl den Fachleuten als auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Institut für Germanistik der Otto von Guericke Universität lädt gemeinsam mit der Gesellschaft für deutsche Sprache und dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. ein.

Programm

Donnerstag, 12.06.2014
10.30 Uhr Eröffnung:

Prof. Dr. Dr. hc. Armin Burkhardt, Direktor des Instituts für Germanistik

Grußworte
Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto von Guericke Universität
Rainer Nitsche, Beigeordneter für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Stadt Magdeburg

11.00 Uhr Eröffnungsvortrag:

Prof. Dr. Elke Ronneberger-Sibold, Eichstätt-Ingolstadt: Markennamen von 1894 bis 2008: Wörter im Spannungsfeld von Sprache, Kultur, Politik und Wirtschaft

11.45 Uhr Pause

13.15 Uhr Namen in der Wirtschaft: International und regional(Moderation: Prof. Dr. Dr. hc. Armin Burkhardt)

Prof. Dr. Marko Sarstedt, Magdeburg: „Sag mir, wie Du heißt und ich sage Dir, wofür Du stehst“ 
Prof_Marko_Sarstedt

Prof. Dr. Angelika Bergien, Magdeburg: Namen von Unternehmen: Internationalisierung von Namenfindungsprozessen und deren Motivation
Angelika Bergien

Dr. Wenliang Yang, Braunschweig: Probleme bei der Übertragung von Produkt- und Markennamen vom Deutschen ins Chinesische
Dr. Saskia Luther, Magdeburg: Pharmakonyme und Wirtschaftsinteressen
Saskia Luther



15.15 Uhr Kaffeepause

15.30 Uhr Dr. Ursula Föllner 
Ursula Föllner
und Studierende, Magdeburg:

Roland Jäger: Produktnamen im privaten Hörfunk – Ihre Findung, Verwendung und Vermarktung
Linda Burmann/Linda JüngerProduktnamen der Firma RÖSTfein - eine onomastische Untersuchung zu Intention und Wirkung
Franziska Gebbensleben/Marie WagnerFirma Abtshof
Cairen LinChinesische Gaststättennamen in Deutschland
Ekaterina PlakhutaDeutsche Gaststättennamen in Russland
18.00 Uhr Hinweise zum Abendprogramm
Freitag, 13.06.2014
9.30 Uhr Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Armin Burkhardt (Magdeburg): Eigennamen im Spannungsfeld von Arbitrarität und Motiviertheit am Beispiel von Spitznamen
Armin Burkhardt

10.00 Uhr Namen in der Wirtschaft: Die historische Sicht(Moderation: Dr. Saskia Luther)

Prof. Dr. Albrecht Greule /  , Regensburg: Diachrone Untersuchungen zu Namen in Rechnungsbüchern (besonders in frühneuzeitlichen Rechnungsbüchern des Spitalarchivs in Regensburg)
Kolbeck

Dr. Juliane Pomraenke, Magdeburg: Französische Familiennamen in Magdeburg und regionale Wirtschaftsunternehmen des 17. Jahrhunderts
Dr. Claudia Behne, Magdeburg: Einfluss der regionalen Wirtschaft auf den Prozess der Straßennamenfindung in Geschichte und Gegenwart
Dr. Claudia Behne, seit dem ersten März wissenschaftliche Assistentin im Literaturhaus Magdeburg

11.30 Uhr Pause

11.45 Uhr Namen in der Wirtschaft: Exemplarische Untersuchungen(Moderation: Dr. Ursula Föllner)

Prof. Dr. Albrecht Greule / Anne Hofer, Regensburg: Marken- und Produktnamen vor dem Hintergrund wirtschaftswissenschaftlicher und juristischer Aspekte - eine korpusbezogene Untersuchung
Frauke Rüdebusch, Wiesbaden: Personennamen und Karriere: Untersuchungen von Vornamen unter soziologischen Aspekten ("Kevinismus")

Prof. Dr. Dieter Stellmacher, Göttingen: Was die Namen von Sportvereinen über die Beziehungen von Sport und Wirtschaft aussagen
Prof. Dr. Stellmacher

13.15 Uhr Fazit und Ausblick
Das Programm als Druckversion im PDF-Format
12. und 13. JUNI 2014 | SENATSSAAL DER OVGU
Anmeldung/Einladung als Druckversion im PDF-Format
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Humanwissenschaften (FHW)
Institut für Germanistik (IGER)
Dr. phil. Ursula Föllner
Zschokkestr. 32
39104 Magdeburg

Tel. 0391 / 67-56645

ursula.foellner@ovgu.de
www.iger.ovgu.de