Sunday, August 21, 2016

II Международные ономастические чтения им. Е.С. Отина

http://azbuka.in.ua/ii-mezhdunarodnye-onomasticheskie-chteniya-im-e-s-otina/




Глубокоуважаемые коллеги!

Приглашаем вас принять участие в работе II Международных ономастических чтений им. Е. С. Отина, которые пройдут  21 – 23 октября в Донецке.

Тематика конференций:
  1. Теоретические вопросы ономастики и онимографии.
  2. Актуальные вопросы исследования различных разрядов онимной лексики (антропонимика, топонимика и др.)
  3. Региональная ономастика. Ономастическое краеведение.
  4. Теоретические вопросы поэтонимологии (литературной ономастики).
  5. Поэтика онимов в произведениях русских и зарубежных писателей и поэтов.
  6. Актуальные проблемы поэтонимографии (лексикография собственных имен художественных произведений).
К участию приглашаются ученые-ономасты, лингвисты и литературоведы, аспиранты, студенты. Форма участия: очная и заочная. Все доклады будут опубликованы на сайте Донецкой ономастической школы azbuka.in.ua с возможностью дискуссии в интернет-режиме.
Для участия в Чтениях просим вас до 20 сентября прислать заявку и доклад объемом от 3 до 10 страниц на адрес azbuka.in.ua@mail.ru



Тексты докладов оформляются в файле doc. Основной шрифт Times New Roman, кегль 14, междустрочный интервал одинарный, отступы со всех сторон по 2 см. Перед текстом помещается реферат и ключевые слова на русском языке, после списка литературы – аннотация и ключевые слова на английском языке. Название статьи и фамилия автора также должны быть переведены на английский. Список литературы оформляется в алфавитном порядке, внутритекстовые ссылки заключаются в квадратные скобки по типу [2, с. 192].
Оргкомитет расходы, связанные с участием в конференции (проезд, проживание, питание и пр.), не оплачивает.   

Материалы Чтений будут опубликованы в электронном виде. Желающие получить печатный вариант сборника оплачивают его себестоимость и стоимость пересылки.

Saturday, August 20, 2016

AutoCarto 2016

http://www.unm.edu/~sfreunds/autocarto2016/Home.html



The Cartography and Geographic Information Society announces AutoCarto 2016, an international research symposium on cartography, geospatial science, and visualization. The nineteenth in the AutoCarto series, the symposium will be held in Albuquerque, New Mexico, on September 14-16, 2016. The conference will include ICA Commission Workshops, research presentations and poster sessions. The venue is the Historic Albuquerque Hotel in Historic Old Town. Hotel Albuquerque showcases New Mexican style through a unique blend of Spanish, Mexican, Native American and Western cultural influences reflected in the Hotel’s architecture, design and cuisine.



For inquiries about AutoCarto 2016, contact Scott Freundschuh (Scott.Freundschuh@gmail.com) or Eric Anderson (cagisxd@gmail.com).

Program Chair
Scott M. Freundschuh, University of New Mexico

Program Committee
Max Baber, United States Geospatial Intelligence Foundation
Andrea Ballatore, University of London Birkbeck
Sarah Battersby, Tableau
Kaile Bower, United States Census
Nicholas Chrisman, CaGIS Editor
Keith Clarke, University of California Santa Barbara
Andrew Curtis, Kent State University
Sara Fabrikant, University of Zurich
Amy Griffin, UNSW Canberra
Bernhard Jenny, Oregon State University
Fritz Kessler, Pennsylvania State University
Alex Klippel, Pennsylvania State University
Menno-Jan Kraak, University of Twente
Stefan Leyk, University of Colorado Boulder
Jeremy Mennis, Temple University
Terje Midtbo, Norwegian University
Ian Muehlenhaus, University of Wisconsin Madison
James Mower, University at Albany SUNY
Larry Stanislawski, United States Geologic Survey
Ming-Hsiang Tsou, San Diego State University
Lynn Usery, United States Geologic Survey
Doug Vangedgraft, U.S. Bureau of Ocean Energy Management
Howard Veregin, Wisconsin State Cartographer’s Office
Robert Weibel, University of Zurich
Ningchuan Xiao, Ohio State University
May Yuan, University of Texas




Антропонимы в поэзии Николая Алешкова: структурные и функционально-семантические характеристики

http://www.bashedu.ru/sites/default/files/dissovets_files/disrab/dissertaciya_pavlovoy_v.g..pdf




Елабужский институт (филиал) федерального государственного автономного образовательного учреждения высшего образования «Казанский (Приволжский) федеральный университет»

Павлова Виктория Геннадьевна 








АНТРОПОНИМЫ В ПОЭЗИИ НИКОЛАЯ АЛЕШКОВА: СТРУКТУРНЫЕ И ФУНКЦИОНАЛЬНО-СЕМАНТИЧЕСКИЕ ХАРАКТЕРИСТИКИ 

Специальность 10.02.01 – русский язык 

Диссертация на соискание ученой степени  кандидата филологических наук


http://www.srpkzn.ru/I/?p=444 (о поэте)


  



Научный руководитель: доктор филологических наук, профессор Салимова Дания Абузаровна    



Елабуга-2015

Wednesday, August 17, 2016

Wine trade from Roman Crete: Onomastic─geographic network analysis

Der Ortsname Ziegenfauze in der Oberlausitz

http://www.onomastikblog.de/artikel/namen-spiegel/der-ortsname-ziegenfauze-in-der-oberlausitz/



Der Ortsname Ziegenfauze in der Oberlausitz als Rätsel in der Presse

Die "Sächsische Zeitung" vom 29. Juli 2016 (auch online nachlesbar) bietet unter der Überschrift "Ärger in Ziegenfauze" die Mitteilung, dass das Ortsschild zum wiederholten Male gestohlen worden sei. Und das liege eben an dem als originell empfundenen Ortsnamen. Auch "kämen ganze Reisebusbesatzungen hier vorbei, um sich das Schild anzuschauen." Allerdings gebe es bisher für die Entstehung des Namens "keine endgültige Erklärung. Man nimmt an, dass die Leute hier einst Ziegen hielten und irgendwann einmal einer Ziege, die nicht zum Bock wollte, eine Ohrfeige, oder auf Ostsächsisch eine 'Fauze' versetzten."



Im 2001 erschienenen Lexikon "Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen" sowie auch in den regionalen Vorgängerbänden zur Oberlausitz ist der Name Ziegenfauze nicht enthalten.
Bei dem kurios anmutenden Ortsnamen handelt es sich um eine lokale Prägung für eine ursprünglich kleine Siedlung in Steinbruchnähe aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an der Straße von Bautzen nach Löbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg ist dieser kleine Ort weiter gewachsen und schließlich sogar als Neukubschütz gekennzeichnet worden. Die Bauern des benachbarten Kubschütz aber hatten der kleinen Ansiedlung bereits im 19. Jahrhundert den Namen Ziegenfauze verliehen.

Das sogar im Internet verzeichnete "Ziegenfauze" in der Lausitz ist leicht erklärbar: Das hier so deutsch erscheinende Grundwort Fauze ist rückentlehnt aus obersorb. fawca 'Ohrfeige, Schlag' und dieses wiederum ist aus dem gleichbedeutenden mitteldeutschen Wort Faunze entlehnt. Das Sorbische kennt keine Diphthonge und hat daher das deutsche <au> mit dem in der Aussprache am nächsten kommenden <aw> wiedergegeben. Das -n- ist dabei in der entstandenen Konsonantenhäufung -wnc- im Sorbischen geschwunden.

In dem spöttisch gemeinten Ortsnamen wird auf die im Vergleich zu einem Bauerndorf auffällig kleine Ortsflur Bezug genommen, eben - natürlich mit Übertreibung - so winzig wie die Fläche bei einem "Ziegentritt, -schlag". Solche Überhöhungen sind gern zum Spott genutzt worden. So lässt sich z. B. vergleichen Flöhzunge für eine Ansiedlung auf einem durchaus längeren Flurstück, das sich von einer Ortsflur aus seitlich erstreckt. Und für eine kleine Ansiedlung bei Gaußig bei Bautzen ist Ende des 19. Jahrhunderts Ziegendorf verwendet worden (E. Eichler, H. Walther, Ortsnamenbuch der Oberlausitz. Berlin 1975, S. 381).

Das im Zeitungsartikel am Schluss genannte "ostsächsische Fauze" ist auch im vierbändigen "Wörterbuch der obersächsischen Mundarten" für die Lausitz verzeichnet, während das Deutsche sonst nur Faunze kennt. Ganz abwegig und falsch ist aber die Deutung mit der Ohrfeige für die Ziege. Solche Spottnamen wurden immer von den Bewohnern in Nachbarorten gegeben. Und es steckte stets mehr dahinter als etwa solch ein Klaps für eine Ziege!
Karlheinz Hengst

Eesti kohanimeraamat (The Book of Estonian Place Names)

http://www.americannamesociety.org/new-publication-released-on-estonian-place-names/























Names scholars and enthusiasts with a special interest in all things Estonian will be excited to learn that a new publication on Estonia toponyms has been recently released. Eesti kohanimeraamat, aka The Book of Estonian Place Names, offers readers over 6000 entries over 1,000 pages on the pronunciation, grammar, and history of Estonian toponyms, written, spoken, and signed. Read more about this resource in Estonian.

Der Ortsname Möschlitz

http://www.onomastikblog.de/artikel/namen-spiegel/der-ortsname-moeschlitz/

Ortsnamen sind nicht nur inhaltsleere Etiketten oder bloße Aneinanderreihungen von Buchstaben. Sie entstanden in der alltäglichen Kommunikation und hatten ursprünglich eine auf die Natur oder die Bewohner bezogene Bedeutung. Besonders spannend sind Ortsnamen, die aus mittlerweile ausgestorbenen Sprachen entstanden sind, denn sie können Auskunft über die ehemaligen Bewohner und den ungefähren Zeitpunkt der Gründung geben, sogar auf die Gesellschaftsstruktur der ersten Siedler lassen sich Rückschlüsse ziehen. Zu diesen aufschlussreichen Ortsnamen gehört zweifelsohne Möschlitz.



Das Dorf Möschlitz liegt ca. fünf Kilometer westsüdwestlich der Stadt Schleiz, der Hauptstadt des ostthüringischen Saale-Orla-Kreises (Abb. 1).










Möschlitz wurde an einer Biegung der Wisenta errichtet (Abb. 2), eines 55 Kilometer langen rechten Nebenflusses der Thüringischen Saale.
Nach dem Fluss wurde die Region um Schleiz in einer Quelle von 1280 als terra dicta Wisenta und in der Heimatforschung als 'Wisentaland' bezeichnet (Anm. 1).




Über die Jahre seines Bestehens veränderte der Ortsname Möschlitz seine Gestalt gemäß der seit dem 13. Jahrhundert in Südostthüringen gesprochenen deutschen Dialekte. Möschlitz liegt im dialektalen Kleinraum der Reußischen Keilstaffel, einem Übergangsbereich zwischen thüringisch-mitteldeutschen und fränkisch-oberdeutschen Mundarten, in dem nach Norden hin thüringische Sprachmerkmale zu- und fränkische abnehmen (Anm. 2). Möglicherweise hat sich aufgrund der vier Jahrzehnte währenden Grenzschließung zwischen Thüringen und Bayern im 20. und 21. Jahrhundert in der Schleizer Gegend eine ostmitteldeutsche Umgangssprache etabliert, die auf die meisten fränkischen Elemente verzichtet.

So sagt die junge Generation heute loofm statt laafm (für 'laufen'), Hos oder Hose statt Hūs und Junge statt Gung. Einige fränkische Wörter wie a 'auch', net 'nicht' und fei, für das es kein hochdeutsches Äquivalent gibt, leben aber bis heute fort. Da Namen als Teil der Sprache Lautgesetzen unterworfen sind, die zum Teil starke Veränderungen zur Folge haben können, müssen zur Deutung immer die ältesten auffindbaren Schreibweisen zurate gezogen werden. Mundartliche Entwicklungen lassen sich dort ablesen.

Die ältesten Belege des Ortsnamens Möschlitz lauten folgendermaßen (Anm. 3): 1333 er Berchtolt pherrer von Moůlicz, 1333 er Bertolt von Mouslitz, 1350 Muszlicz, 1365 Můslicz, 1365 das dorf zu Můslitz, 1366 unsir dorf Můslitz, Muslitz, 1387 zu Muschlitz, 1448 Mußelitz, 1490-1530 Nickel ficher czu Meuselitz, 1501 Meuschlitz, 1533 Moschlitz, Moßlitz, 1534 Mosslitz, Moschlitz, 1534 Meuschlitz, 1552 Meüschlitz, 1596 Meuschlitz, 1597 Meuschlitz, 1598 zu Möschlitz, 1616 Möschlitz.

Abgesehen vom oben aufgeführten Erstbeleg Moůlicz, der wahrscheinlich aus einer Verschreibung resultiert, erscheint der Name Möschlitz bis ins 14. Jahrhundert hinein als Mouslitz, Muszlicz, Můslitz, Můslitz, Muslitz. Die unterschiedlichen Schreibweisen <ou>, <u> und <ů> des Stammvokals deuten darauf hin, dass man sich nicht sicher war, wie man ihn zu schreiben hatte. Das liegt daran, dass es im lateinischen Alphabet diesen Vokal nicht gibt. Es handelt sich nämlich um den Umlaut /ü/. Die Belege bis 1366 sind somit durchweg als *Müslitz (Anm. 4) zu lesen.

Im gesamten hochdeutschen Sprachraum wurde im Laufe des 14. Jahrhunderts die Lautverbindung /sl/ zu /schl/ weiterentwickelt. Das ist auch am Namen Möschlitz erkennbar, der 1387 als Muschlitz (sprich: *Müschlitz) erscheint. Die heutige Lautung Möschlitz beruht auf der Senkung des Vokals /ü/ zu /ö/, die im 16. Jahrhundert belegbar ist. Dies ist sprachökonomisch bedingt, da der Zungenrücken zur Bildung des Vokals /ö/ nicht so weit angehoben werden muss. Vereinzelt wurde das /ü/ wohl lang ausgesprochen, weshalb es im Zuge der Neuhochdeutschen Diphthongierung (Zwielautbildung) zu /eu/ (1501 Meuschlitz) verändert wurde, was sich letztlich jedoch nicht durchsetzen konnte (Anm. 5). Die allen Belegen gemeinsame Endung -itz weist auf einen slawischen Ursprung hin.

Slawen siedelten in Ostdeutschland, seitdem die Germanen im 5. und 6. Jahrhundert größtenteils abgewandert sind. Vorher wurden sie durch den aus Osten vorstoßenden Reiterhirtenstamm der Awaren aus ihrer Heimat, den Wäldern nördlich des Karpatenbeckens, vertrieben. Sie zogen über Mähren und Böhmen die Elbe abwärts und entlang ihrer größeren Nebenflüsse - wie der Saale - aufwärts. An siedlungsgünstigen Orten ließen sie sich nieder, für gewöhnlich in bereits vorher von Germanen bewohnten waldfreien Landschaften. Einer dieser Siedlungshorste befand sich in der Orlasenke zwischen Saalfeld und Triptis, die die Slawen nachweislich im 8. Jahrhundert erreichten (Anm. 6). Die Thüringer Slawen werden dem Stamm der Sorben zugerechnet, der erstmals 631 in den Schriftquellen in Erscheinung tritt (Anm. 7). Unter der Herrschaft der ottonischen Könige fiel im 10. Jahrhundert (929) das gesamte ostsaalische Gebiet zumindest auf dem Papier an das Deutsche Reich und gehörte fortan zur sächsischen Ostmark, die zunächst fast ausschließlich slawisch besiedelt war. Nach und nach siedelten sich deutsche Bauern in den slawischen Gebieten an, zunächst jedoch nicht im steinigen Wisentaland. Dort begann die deutsche Besiedlung erst gute zwei Jahrhunderte später auf Initiative des Geschlechtes der Lobdeburger, die das Land um 1204 als Belohnung für kriegerische Unterstützung von König Phillip von Schwaben zum Lehen bekamen (Anm. 8).

Wir müssen beachten, dass *Müslitz nicht die älteste Lautform des Ortsnamens Möschlitz ist, sondern eine von Deutschen bereits mehr oder weniger stark veränderte. Denn wahrscheinlich war das Altsorbische (Anm. 9), die in Thüringen und Sachsen gesprochene slawische Sprache, 1333 im Wisentaland schon einige Jahre ausgestorben. Durch Vergleichsnamen können wir die slawische Grundform rekonstruieren: Sie muss *Myslici gelautet haben. Deren erster Teil *Mysl- beruht auf einem damals recht beliebten slawischen Personennamen *Mysl, einer Kurzform von längeren slawischen Rufnamen wie *Myslibor, *Myslislav und *Myslimir, die alle das urslawische (Anm. 10) Wort *myslь 'Gedanke, Sinn' enthalten (Anm. 11). Der Name *Mysl war bei den ostdeutschen Slawen auch später noch weit verbreitet. So erscheinen in Mecklenburg-Vorpommern, wo sich die slawische Sprache (Anm. 12) länger halten konnte als in Thüringen, die Personen Miszel tu minichen (1353) und Missele (1381 in Rostock) in mittelalterlichen Quellen. Aber auch in Sachsen, wo ebenfalls Sorben lebten, ist der Name mit Thomas dictus ('genannt') Müzyl bezeugt (1390 in Bernitz bei Oschatz) (Anm. 13). Natürlich wurden auch diese Personennamen von deutschen Schreibern erfasst, die gemäß ihrer Gewohnheit die Lautverbindung /sl/ als <syl> oder <sel> niederschrieben.

Die altsorbische Endung *-ici diente ursprünglich zur Bezeichnung von Personengruppen. *Myslici bedeutete somit 'Leute des Mysl', wobei Mysl wohl der Name des Gruppenführers war. Das aber bedeutet, dass der Name Möschlitz ursprünglich an einer Personengruppe haftete und nicht an einem Ort. Das ist folgendermaßen zu erklären: Als das Wisentaland noch unbewohnt war, machten sich kleine Gruppen aus den schon bestehenden Dörfern in der Orlasenke auf, neue Siedelplätze zu entdecken. Diese Grüppchen bestanden vermutlich aus nicht mehr als 20 Personen, die miteinander verwandt oder verschwägert waren. Zumeist dürfte es sich um Großfamilien gehandelt haben. Da die unbesiedelten Gebiete noch mit dichten Buchenurwäldern überzogen waren, zogen sie mit Sack und Pack entlang der Saale und ihrer Nebengewässer, weil der Bewuchs der Flussauen spärlicher ausfiel (Anm. 14). An günstigen Orten gründeten sie Siedlungen. Oft waren das hochwassergeschützte Terrassen über den Flüssen, wie es z. B. noch gut an der Lage von Möschlitz und Grochwitz nachvollzogen werden kann. Die neuen Siedlungen erhielten dann den Namen der dort siedelnden Gruppe. Im Fall von Möschlitz also der Mysl-Leute.



Das Interessante an diesen Namen ist nun, dass sie zu den ältesten Ortsnamen in Ostthüringen zählen und wohl noch vor dem Kontakt der Slawen mit den Deutschen entstanden sind. Kartiert man alle Orte des ehemaligen Kreises Schleiz, deren Namen nach dem Muster Personenname + -ici gebildet worden sind, so kann man den Weg der Besiedlung von der Saale über die Wisenta bis zu deren Nebenflüssen sichtbar machen (Abb. 3, Anm. 15). In der näheren Umgebung von Möschlitz sind dies folgende Orte: Schleiz (1232 in Slowizc) 'Leute des Slava', Göschitz (1320 Godoschycz) 'Leute des Goduš' (Anm. 16),  Görkwitz (1250 Gorkewiz) 'Leute des Gorik' , Grochwitz (1552 Drochwitz) 'Leute des Droga', Pörmitz (1342 Permenytz) 'Leute des Borim oder Porim' (Anm. 17).

Die Karte zeigt auch, dass sich die frühen sorbischen Siedler nicht in die höhergelegenen Gegenden um Lobenstein, Saalburg und Tanna vorwagten. Dort gedeiht aufgrund des rauheren Klimas das Getreide schlechter. Die Technik der frühen Siedler reichte nicht aus, um den dortigen Böden die für das Überleben notwendigen Feldfrüchte zu entlocken. Slawische Namen wie Oschitz, Lössau, Löhma, Lehesten und Sorna, die sich auf Naturmerkmale beziehen, entstanden erst später, als die Sorben anfingen, durch Rodung auch bewaldete und höhergelegene Gebiete urbar zu machen (Anm. 18). Deutsche Ortsnamen sind noch jünger. Sie stammen frühestens aus dem 13. Jahrhundert, als die Deutschen das Gebiet aufsiedelten. Da noch frühere slawische Ortsnamen ebenso wie frühe slawische Funde im Wisentaland fehlen, kann man die Zeit der slawischen Landnahme im Schleizer Gebiet ab frühestens dem 9. Jahrhundert, eher ab dem 10. Jahrhundert annehmen. Leider gibt nur ein datierbarer archäologischer Fund Kunde über die Anwesenheit der Sorben im Wisentaland: ein im 10. oder 11. Jahrhundert gefertigter Ring aus einem Gräberfeld bei Göschitz (Anm. 19).

Wahrscheinlich hängt die Besiedlung der niedrigen Mittelgebirgslagen mit einer vom 9. bis zum 14. Jahrhundert andauernden Warmzeit zusammen, die Ernteerträge auch in etwas höheren Lagen versprach (Anm. 20).

So lässt sich mit den Methoden der Namenforschung am unscheinbaren Namen Möschlitz nicht nur ablesen, dass der so benannte Ort von Slawen gegründet wurde. Wir können sogar feststellen, dass sich im 9. oder 10. Jahrhundert eine saaleaufwärts wandernde Großfamilie um den Anführer Mysl dort niederließ.
Anmerkungen:
1. B. Schmidt (Hrsg.): Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen, sowie ihrer Hausklöster Mildenfurth, Cronschwitz, Weida und z. h. Kreuz bei Saalburg. 1. Bd. 1122-1356 (Thüringische Geschichtsquellen N.F. 2,1), Jena 1885, Nr. 201.
2. Vgl. Karte 6 in H. Rosenkranz: Der thüringische Sprachraum, Halle 1964, S. 22.
3. Die Belege wurden entnommen aus: B. Schmidt 1885, 1. Bd. Nr. 727 und 730, 2. Bd. 1357-1427 (Thüringische Geschichtsquellen N.F. Bd. 2.2), Jena 1892, Nr. 143 und 145; W. Ronneberger: Das Zisterzienser-Nonnenkloster zum Heiligen Kreuz bei Saalburg a. d. Saale, Jena 1932, S. 199, Nr. 2; Regesten der Urkunden des Sächsischen Landeshauptarchives Dresden 1351-1365, Halle/Saale 2003, Nr. 701; R. Mendner: Burgker Urkundenbuch. Urkunden und Urkundenauszüge der Herrschaft Burgk bis zu ihrer Angliederung an das Haus Reuß-Greiz 1596/1616, in: Mitt. Plauen 27 (1917); Nr. 2, 59, 83, 91 und 136; J. Alberti: Geschichte des Deutschen Hauses zu Schleiz, nebst Beiträgen zur älteren Geschichte des Schleizer Gebietes und der Stadt Schleiz. Schleiz 1877, S. 69; B. Schmidt: Die Herschaft Schleiz bis zu ihrem Anfall an das Haus Reuß, in: Festschrift des Geschichts- und Altertumsforschungsvereins zu Schleiz zur Feier seines 25 jährigen Bestehens von Dr. Berthold Schmidt, Schleiz 1902, Nr. 3; C. Hertel, E. Bartsch: Jahresbericht und Mitteilungen des Vereins für Greizer Geschichte, 1.-4. Bd. Greiz 1894-1909, S. 21, 25 und 51; R. Hänsel: Schloß Burgk und der Burgkhammer an der oberen Saale, Jena 1941, S. 8; Thüringisches Staats-archiv Greis, HAS, Nr. 155, Fol. 144; Pfarrarchiv Saalburg, A1 (Memorienbuch Saalburg), S. 4.
4. Das Zeichen * zeigt an, dass die darauf folgende Form urkundlich nicht nachweisbar, aber sprachwissenschaftlich rekonstruierbar ist.
5. Damals veränderten sich die langen Vokale /ī/ zu /ai/, /ü/ zu /eu/ und /ū/ zu /au/.
6. P. Sachenbacher: Eine Einführung, in: Sachenbacher P., Beier, H.-J. (Hrsg.): Der Orlagau im frühen und hohen Mittelalter (=Beiträge zur Frühgeschichte und zum Mittelalter Ostthüringens 3), Langenweißbach 2007, S. 4.
7. I. Dušek: Geschichte und Kultur der Slawen in Thüringen, Weimar 1983, S. 13.
8. W. Ronneberger: Das Zisterzienser-Nonnenkloster zum Heiligen Kreuz bei Saalburg a. d. Saale, Jena 1932, S. 18.
9. Altsorbisch gehört zu den westslawischen Sprachen, die den westlichen Teil des slawischen Sprachkontinuums bilden. Das Altsorbische ist ausgestorben und kann nur noch aus Orts-, Flur- und Personennamen erschlossen werden. Zumeist existieren in den eng verwandten noch lebenden westslawischen Sprachen, wie dem Polnischen, dem Tschechischen, dem Ober- und Niedersorbischen und dem Slowakischen, vergleichbare Wörter, die der Rekonstruktion des Altsorbischen hilfreich sind.
10. Als Urslawisch bezeichnet man die älteste Form des Slawischen, die bis zum 7. Jahrhundert gesprochen wurde und aus der alle slawischen Sprachen entstanden sind.
11. W. Wenzel: Lausitzer Familiennamen slawischen Ursprungs, Bautzen 1999, S. 181.
12. Die westslawischen Stämme, die seit dem 7. Jahrhundert Gebiete des heutigen Nordostdeutschlands und Nordwestpolens besiedelten, sprachen die eng mit dem Altsorbischen verwandte Sprache des Polabischen.
13. G. Schlimpert: Slawische Personennamen in mittelalterlichen Quellen zur deutschen Geschichte, Berlin 1978, S. 91f.
14. Nicht zufällig haben die meisten Nebenflüsse der oberen Saale slawische oder sogar vorslawische Namen, wie Debra, Plotenbach, Wisenta, Retschbach, Wettera, Lemnitz, Friesau, Pößnigsbach, Triebisbach usw.
15. Görkwitz könnten Slawen aus dem Geraer Raum über die Weiße Elster, die Weida und die Gülde kommend gegründet haben.
16. L. K. W. A. Ledebur: Allgemeines Archiv für die Geschichtskunde des preussischen Staates, Bd. 15, Berlin u. a. 1834, S. 344. Das auf der Homepage des Ortes (www.goeschitz.de) angegebene Datum der Ersterwähnung 1333 ist falsch.
17. Westlich der Saale außerdem: Liebschütz (1258 Lobesiz) 'Leute des L'uboš (sprich Ljubosch)' und Drognitz (1120 Dhroganice) 'Leute des Drogan'.
18. J. Hermann (Hrsg.): Die Slawen in Deutschland, Berlin 1972, S. 13.
19. H. Rempel: Reihengräberfriedhöfe des 8. bis 11. Jahrhunderts, Berlin 1966, S. 62 u. 73.
20. Hubert Lamb: Klima und Kulturgeschichte: der Einfluß des Wetters auf den Gang der Geschichte, Reinbek 1989, S. 189-206.

Eesti Keele Instituudil sai valmis Eesti kohanimesid tutvustav mahukas teatmeteos

http://www.postimees.ee/3731957/eesti-keele-instituudil-sai-valmis-eesti-kohanimesid-tutvustav-mahukas-teatmeteos

by Andres Einmann, Eesti uudiste päevatoimetaja



Litsmetsa bussipeatus Foto: Kaarel Tigas / Õhtuleht

Eesti Keele Instituut (EKI) esitleb neljapäeval «Eesti kohanimeraamatut», mis on esmakordne eestikeelne kokkuvõte Eesti kohanimedest, nende vanusest, kujunemisest ja etümoloogiast.

Kohanimeraamat esitab põhiartiklitena kõik Eesti ametlikud külanimed 2015. aasta lõpu seisuga ja valikuliselt teisi 20. sajandi külade nimesid, samuti loodusnimesid ja piirkondade nimesid. Kuna kõigi külanimede lugu pole seni uuritud, siis sisaldab teos rohkesti uut teavet, teatas Eesti Keele Instituut.

Esitatud on nime hääldus, kohakäänete kasutus, kihelkonna- ja mõisakuuluvus, lühike kohalugu ja palju muud. Sõnaraamatus on 6211 artiklit, sealhulgas kõik ametlikud külanimed, valik muid asulanimesid ning tähtsamad piirkondade ja looduskohtade nimed. Mitmele artiklile on lisatud viipenimed ja kohapärimus, raamatu lõpus leidub kaardilisa. Illustreeritud ja suureformaadiline raamat sisaldab  üle 1000 lehekülje.

Raamat sündis Eesti Keele Instituudi koostöös Võru Instituudi ja Eesti Kirjandusmuuseumiga, samuti kaasati paljusid teisi asutusi ja üksikuurijaid. Töö kestis kokku seitse aastat. Raamatut on retsenseerinud nimekad ajaloolased ja keeleteadlased «Kohanimeraamat on hea näide eri institutsioonide, asutuste ning teadlaste tulemuslikust koostööst. Tähelepanuväärne on EKI kohanimede uurija Marja Kallasmaa panus, kes koostas ligi pooled raamatu artiklid. «Eesti kohanimeraamat» on mõeldud kasutamiseks laiale lugejaskonnale, kohanimed puudutavad meid kõiki,» sõnas EKI direktor Tõnu Tender.

«Ehkki pealkirja järgi kohanimeraamat, nägi selle kontseptsioon uudsena ette kohakesksust, st artiklid käivad eeskätt koha ja selle eri nimede kohta. Paljudel juhtudel tuli sellest siiski loobuda, sest varasemaid kirjapanekuid on võimalik tänapäeva kohanimedega ühendada üksnes keeleliselt ja nimelooliselt, mitte täpse geograafilise asukoha poolest. Kohad muutuvad kiiremini kui nimed,» tõdes raamatu üks põhilisi autoreid ja kaastoimetaja Marja Kallasmaa.

«Haridus- ja Teadusministeerium on toetanud raamatu koostamist programmi «Eesti keel ja kultuurimälu» kaudu ligi 150 000 euroga, pidades silmas selle kultuuriloolist väärtust ja tähendust eestlaste identiteedile,» ütles ministeeriumi keeleosakonna juhataja Piret Kärtner.

Kohanimeraamat võib abiks olla eesseisvas omavalitsusreformis, sest avab nimede tausta ja pakub teavet nende vanuse kohta.

Tuesday, August 16, 2016

Acta Onomastica Nr. 1 (2016)

https://www.ceeol.com/search/journal-detail?id=571

Publishing House: Ústav pro jazyk český Akademie věd České republiky
Subject(s): Language and Literature Studies
Frequency: 1 issues
ISSN: 1211-4413
Status: Active


Articles list
An Important Event for Czech Onomastics

Významná událost pro českou onomasiku
(An Important Event for Czech Onomastics)


                                      

Західнополіські апелятиви, однозвучні з власними іменами
(Western Polissian Appellatives That are Identical with Personal Names)

                                      

Lexical Topoformants in Toponyms
(Lexical Topoformants in Toponyms)

                                                                                                  

Kontinuita anoikonymie v jihomoravském pohraničí
(On Ways of Preserving Continuity of Anoikonymy in the Borderline Regions of South Moravia)

                                       

Toponymie Pohořelic (okres Brno – venkov)
(The Toponymy of Pohořelice (District Brno-venkov))

                                      

Nazewnictwo miejskie, a wiejskie mikrosystemy toponimiczne
(Urban Names Versus Rurual Toponymic Microsystem)

                                      

Chrematonymy in Literary Texts – Illustrated with Short Stories by Bohumil Hrabal and Ota Pavel
(Chrematonymy in Literary Texts – Illustrated with Short Stories by Bohumil Hrabal and Ota Pavel)

                                      

Nazewnictwo przestrzeni fantasy w grze MMORPG Kroniki Fallathanu 2
(Names in Fantasy Space in the MMORPG Game Kroniki Fallathanu 2 (Fallathan Chronicles 2))

                                      

Literární vlastní jména a jejich překlad
(Literary Proper Names and Their Translation)

                                      

Několik sklářských toponym z Křivoklátské vrchoviny
(Several Glass Toponyms in the Křivoklát Highlands)

                                      

Několik toponym z Brdské vrchoviny vztahujících se k dějinám sklářství
(Several Toponyms in the Brdy Highlands Relating to the History of Glass-Making)

                                      

Poznámka k přechylování příjmení v současné češtině
(A Note on the Feminization of Surnames in Contemporary Czech)

                                      

Výslovnost maďarských jmen u českých mluvčích: korespondence předchozí znalosti a realizované výslovnosti
(Pronunciation of Hungarian Names by Czech Speakers: Correspondence of Previous Knowledge and Implemented Pronunciation)

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Funkčný člen „rodinné meno“ v modelovej interpretácii živých osobných mien vydatých žien v Papradi
(The Functional Element “Name of the Family” in the Model Interpretation of the Unofficial Personal Names of Married Women in Paprad)

                                       

Broumy a pomístní jména
(The Broumy Parish and Minor Place-Names)

                                      

Funkce literárních chrématonym (s využitím příkladů z her Divadla Járy Cimrmana)
(Functions of Literary Chrematonyms (With the Examples from Plays Written for the Jára Cimrman Theatre))

                                      

O urbanonymických systémech pražských sídlišť a o obecných otázkách orientace v sídlištních prostorách
(About the Systems of Urbanonyms in Prague Housing Estates and about the General Questions of Orientation in Housing Estates Spaces)

                                      

Jména zvířat ve skautských přezdívkách
(Scout Nicknames and Animal World)

                                      

Vornamenschatz der deutschen und flämischen Mädchen im 19. Jahrhundert anhand der evangelischen Taufregister von Braunschweig und der katholischen Taufregister von Leuven (1838–1898)
(The Set of First Names of German and Flemish Girls in the 19th Century Based on the Evangelic Baptism Registers from Brunswick and the Catholic Baptism Registers from Leuven (1838–1898))

                                      

O motivaciji i istorijskom razvoju promena imena današnjeg Grada Ćuprija u Srbiji
(On the Motivation and Historical Development Behind the Name Change of the Serbian Town Ćuprija)

                                      

Historické aspekty urbanonymie Mnichova Hradiště
(Historical Aspects of the Urbanonymy in Mni-chovo Hradiště)

                                      

A Linguistic-Typological Study of the Mountain Names of two Mountain Ranges in Medieval Hungary
(A Linguistic-Typological Study of the Mountain Names of two Mountain Ranges in Medieval Hungary)

                                      

Neobvyklá oblíbenost jména Evžen na Plaském klášterství a její příčiny
(Unusual Popularity of the Name Evžen at the Plasy Monastery and Its Causes)

                                      

Proper Names as Monuments of Culture
(Proper Names as Monuments of Culture)

                                      

Seskupení přechýlených a podobných příjmení užívaných v České republice pomocí počítačového zpracování dat z registru obyvatel
(Grouping of Female Forms of Surnames and Similar Surnames in the Czech Republic Using Computer Data Processing from Population Register)

                                      

Příspěvek k historickému vývoji protetického v- u českých oikonym
(On Diachronic Research of Prothetic v- in Czech Oikonyms)

                                      

Hydronymum Labe a jeho derivační potenciál v toponymii Čech
(The Hydronym Labe and Its Derivational Potential in the Toponymy of Bohemia)

                                      

Onomastyka w służbie zdrowiu, czyli o nazwach handlowych suplementów diety. Rekonesans badawczy
(Onomastics in the Service of Health, or About the Dietary Supplements Names. Reconnaissance Research)

                                      

Slovenské terénne názvy vo Vaňarci v Maďarsku
(Slovak Anoikonyms (Minor Place-Names) in Vanyarc (Hungary))

                                      

Hydronymie Ostravska v urbanonymii a v mapových pramenech
(Hydronymy of the Ostrava Region in Street Names and Cartographic Sources)

                                      

Intimní partnerská pojmenování
(To the Question of So-Called Partners’ Names)

                                      

Osobní jména v učebnicích matematiky
(Personal Names in Chosen Textbooks of Mathematics for Primary Schools)

                                      

Petr Hejhal: Počátky středověké kolonizace české části Českomoravské vrchoviny
(Petr Hejhal: The Beginnings of Medieval Colonisation of the Czech-Moravian Highlands)

Rudolf Šrámek: Jména obcí a sídel na Hlučínsku. Průvodce po místních jménech specifického regionu Moravskoslezského kraje
(Rudolf Šrámek: The Names of the Villages and Settlements in Hlučínsko District. Guide to the Place Names of the Specific Moravian-Silesian Region)

Milan Majtán: Naše priezviská
(Milan Majtán: Our Surnames)

                                      

Přemysl Mácha: Tajemství v názvech ukrytá ‒ Morávka, Krásná, Raškovice, Pražmo, Vyšní Lhoty
(Přemysl Mácha: The Secrets Hidden in the Names – Morávka, Krásná, Raškovice, Pražmo, Vyšní Lhoty)

Rudolf Šrámek: Retrográdní slovník místních jmen Moravy a Slezska
(Rudolf Šrámek: The Retrograde Dictionary of Place Names from Moravia and Silesia)

Ernst Eichler ‒ Christian Zschieschang: Die Ortsnamen der Niederlausitz östlich der Neisse
(Ernst Eichler ‒ Christian Zschieschang: The Place Names of Lower Lusatia East of the Neisse River)

Kathrin Dräger: Familiennamen aus dem Rufnamen Nikolaus in Deutschland
(Kathrin Dräger: Family Names from the First Name Nikolaus in Germany)

Přemysl Mácha – Vojtěch Bajer: Tajemství v názvech ukrytá: Velké Karlovice, Karolinka, Nový Hrozenkov
(Přemysl Mácha – Vojtěch Bajer: The Secrets Hidden in the Names – Velké Karlovice, Karolinka, Nový Hrozenkov)

Професор, доктор філологічни наук Дмитро Бучко (08. 11. 1937 – 11. 02. 2014 )
(Professor, Doctor of Philology Dmytro Buchko (08. 11. 1937 – 11. 02. 2014))

Petar Šimunović (19. 2. 1933 ‒ 5. 8. 2014)
(Petar Šimunović (19. 2. 1933 ‒ 5. 8. 2014))

Ivanu Luttererovi k osmdesátým pátým narozeninám (18. 9. 2014) (Předneseno na semináři v oddělení onomastiky Ústavu pro jazyk český AV ČR v Praze dne 8. 10. 2014)
(To Ivan Lutterer to His 85th Birthday (18. 9. 2014) (Delivered at the Seminar in the Department of Onomastics of the Institute of the Czech Language ASCR in Prague 8. 10. 2014))

Osmdesátiny Rudolfa Šrámka
(Rudolf Šrámek Aged Eighty)

Poctivý dělník na onomastickém a dialektologickém díle
(A Dutiful Workman on Onomastic and Dialectological Work)

K osmdesátým narozeninám Milana Majtána
(To Milan Majtán to His 80th Birthday)

Životní jubileum doc. Svatopluka Pastyříka
(Associate Professor Svatopluk Pastyřík’s Anniversary)