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Sunday, August 25, 2024

Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag des „Flurnamenatlas Baden-Württemberg“!

 Drei Jahrzehnte im Dienste der regionalen Geschichte und Kultur – das ist wahrlich ein Grund zum Feiern! Seit seiner Gründung hat der „Flurnamenatlas Baden-Württemberg“ nicht nur einen bedeutenden Beitrag zur Bewahrung unseres kulturellen Erbes geleistet, sondern auch unser Verständnis für die sprachlichen und historischen Wurzeln unserer Heimat vertieft.

Ein Blick in die mittlerweile umfangreiche Sammlung zeigt, mit welcher Akribie und Liebe zum Detail die Flurnamen in den verschiedenen Regionen des Landes dokumentiert und erforscht wurden. Projekte wie der siebte Band, der die mündliche und aktuelle Flurnamenüberlieferung in Heimerdingen (Ditzingen, Landkreis Ludwigsburg) festhält, sind ein beeindruckendes Beispiel für diese wertvolle Arbeit. Dank geht hier insbesondere an die vielen ehrenamtlichen Gewährsleute, Stadtarchive und Unterstützer wie den „Förderverein Schwäbischer Dialekt e.V.“, die dieses Projekt ermöglichen.

Möge der „Flurnamenatlas Baden-Württemberg“ auch in Zukunft weiter wachsen und uns helfen, die sprachlichen Schätze unserer Regionen zu bewahren. Herzlichen Glückwunsch zum 30-jährigen Jubiläum! Auf viele weitere Jahre der Flurnamenforschung and auf den Gründer Peter Löffelad!

Thursday, November 7, 2019

Tagung "Vom Archiv zum Portal: Flurnamen in Thüringen"

GfN

Am 14. November 2019 ab 15.30 Uhr findet in der Arbeitsstelle Thüringische Dialektforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena die flurnamenkundliche Tagung „Vom Archiv zum Portal“ statt.



Auf dieser Veranstaltung wird das neu entstehende Thüringer Flurnamenportal – eine von der Thüringer Staatskanzlei geförderte und an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena entwickelte Online-Plattform – der Öffentlichkeit vorgestellt. Gleichzeitig soll die Tagung dem beim Heimatbund Thüringen e.V. angesiedelten Projekt „Flurnamen und Regionalgeschichte“ wieder neuen Schwung geben.

Die Tagung stellt sowohl das alte, analoge Archiv als auch dessen moderne Fortsetzung, das digitale Portal, in den Mittelpunkt. Deshalb findet sie in den Räumlichkeiten des Thüringer Flurnamenarchivs statt, für dessen Besichtigung vor Beginn der Vorträge ebenfalls Zeit eingeplant ist. Neben den Belegzetteln kann auch Einblick in wissenschaftliche Abschlussarbeiten und Flurnamen-Sammlungen ehrenamtlicher Sammler genommen werden.

Außerdem ist Zeit für einen Austausch vorgesehen, der eine unabdingbare Grundlage der Flurnamenerfassung und -erforschung darstellt.

Die Flurnamentagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Germanistische Sprachwissenschaft der FSU Jena, der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB) sowie des Heimatbund Thüringen e.V. Sie wird gefördert von der Ernst-Abbe-Stiftung.

PD Dr. Barbara Aehnlich (FSU Jena) ist Initiatorin und Leiterin des Projektes „Thüringer Flurnamenportal“. Gemeinsam mit Michael Lörzer und Petra Kunze (ThULB) wird sie die Grundlagen der thüringischen Flurnamenforschung, das analoge Zettelarchiv, das neue Portal und Visionen zur weiteren Entwicklung vorstellen.

Der Heimatbund Thüringen e.V. ist der Landesverband für Natur- und Umweltschutz, Regionalgeschichtsforschung, Denkmalschutz und Kulturpflege in Thüringen. Eines der langjährigen und landesweiten Projekte ist das Projekt „Flurnamen und Regionalgeschichte – Aufgaben und Möglichkeiten bei der Sammlung, Archivierung und namenkundlich siedlungsgeschichtlichen Erforschung der Flurnamen der Thüringer Gemeinden". Ziel des Projektes ist es, mithilfe ehrenamtlicher Flurnamensammler und Heimatforscher die Flurnamen der Thüringer Gemeinden zu erfassen und zu dokumentieren. Wissenschaftlich unterstützt und begleitet wird das Projekt von Frau PD Dr. Barbara Aehnlich vom Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Das Programm können Sie hier finden.

Tuesday, March 26, 2019

Vortrag "Bedeutung der Flurnamen"

Link

Flurstücknamen in Everswinkel können viel erzählen aus der langen Zeit seit der Urbarmachung vor vielen Jahrhunderten. Während Flurstücke in den amtlichen Katasterkarten nur mit Nummern registriert sind, haben Bürger früherer Zeiten jedem Flurstück auch einen Namen gegeben.

„Diese Namen wurden nicht wahllos vergeben, so dass noch heute viele Rückschlüsse auf die frühere Nutzung, den früheren Besitzer, die Lage bis hin zum Zeitpunkt der Urbarmachung gezogen werden können“, weiß Josef Beuck, Vorsitzender des Heimatvereins.
Und darum geht es auch in einem Vortrag, zu dem der Heimatverein alle Interessierten am Donnerstag, 28. März, um 19.30 Uhr ins Pfarrheim einlädt. Als Referenten konnte der Heimatverein Gisbert Strotdrees gewinnen. Den Lesern des Landwirtschaftlichen Wochenblatts ist der Referent bekannt von seiner Seriendokumentation zu eben diesem Thema.

Thursday, January 3, 2019

Flurnamenatlas Baden-Württemberg: 25 Jahre


Wir gratulieren Dr. Peter Löffelad zum 25-jährigen Jubiläum des Ellwanger Instituts für Sprachforschung (E.I.S.) und Flurnamenatlas Baden-Württemberg. 

Ein herzlicher Dank geht an alle Kreise, Städte und Gemeinden des Landes, die sich aktiv am Projekt "Flurnamenatlas Baden-Württemberg" beteiligt haben: E.I.S

Sunday, October 22, 2017

Vortrag: Flur- und Familienamen im Unterland und das Geheimnis ihrer Herkunft und Bedeutung

Südtiroler Freiheit

Am Donnerstag, 9. November 2017, organisiert die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit im Unterland um 20 Uhr im großen Saal des Bürgerhauses in Tramin, Mindelheimer Straße 16, einen Vortrag zum Thema: Orts-, Flur- und Familienamen im Unterland und Überetsch und das Geheimnis ihrer Herkunft und Bedeutung.
Im Tiroler Raum – und damit auch im Bozner Unterland und Überetsch – finden sich zahlreiche Orts- und Flurnamen, die „geheimnisvoll“ anmuten. Der Grund dafür ist, dass viele dieser Namen aus Sprachen stammen, die schon längst ausgestorben sind und somit keiner mehr versteht.
Orts- und Flurnamen, aber auch Familiennamen, sind wichtige Zeugen der Sprach- und Siedlungsgeschichte eines Gebiets. Die Sprachwissenschaft vermag es, so manchem Namen das Geheimnis seiner Herkunft und ursprünglichen Bedeutung zu entlocken. Dr. Cristian Kollmann, selbst Sprachwissenschaftler mit Schwerpunkt Onomastik (Namengebung), wird über ausgewählte Namenbeispiele im Unterland und Überetsch referieren.
Der Vortrag richtet sich, bei freiem Eintritt, an all jene, die sich für die Geschichte und Kultur Tirols und besonders des eigenen Ortes interessieren. Wenn jemand die Herkunft und Bedeutung seines Familiennamens erklärt haben möchte, kann er dies gerne unter der E-Mail-Adresse Cristian.Kollmann@suedtiroler-freiheit.com mitteilen. Im Vortrag wird dann, u.a., auch auf diesen Namen eingegangen werden.

Thursday, July 20, 2017

Neues Buch über die Bedeutung der Flurnamen in Westfalen

Westfalen heute

"Im Anfang war die Woort": Neues Buch über die Bedeutung der Flurnamen in Westfalen

Flurnamen wie Woort, Esch, Geist oder Kamp wurden vielfach mündlich durch die Jahrhunderte gereicht und geben heute mitunter Rätsel auf. Sie spiegeln vergangene Sprach- und Alltagswelten wider und weisen auf den Wandel von Natur und Landschaft hin.
Gisbert Strotdrees widmet sich in seinem neu erschienenen Buch "Im Anfang war die Woort" den traditionellen Bezeichnungen für Gärten, Äcker, Wiesen oder auch Waldstücken in Westfalen. Der Journalist und Historiker hatte Erkenntnisse aus dem "Westfälischen Flurnamenatlas" bereits im "Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben" veröffentlicht. Für den neuen Band hat Strotdrees die Beiträge überarbeitet und durch Bilder und Karten ergänzt. Sprachhistorische und geografische Erkenntnisse sind dabei mit der Geschichte der Landschaft und Landwirtschaft verknüpft. So ist an den Flurnamen abzulesen, wie die Menschen der ländlichen Gesellschaft ihre Umwelt wahrgenommen haben und wie sie diese unter anderem durch Siedlungen, Handel und Verkehr veränderten.
"Im Anfang war die Woort" ist zum Preis von 24 Euro im Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld, erschienen.
Pressekontakt:
Gisbert Strotdrees, Landwirtschaftliches Wochenblatt Westfalen-Lippe, Telefon: 02501/801831, E-Mail: gisbert.strotdrees[at]wochenblatt.com; Dr. Markus Denkler, Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens, Telefon: 0251/8332881, E-Mail: markus.denkler[at]lwl.org

Tuesday, May 23, 2017

Vortrag: Flurnamen und ihre Geschichte

Gelnhäuser Tageblatt

BÜDINGEN - (red). Der Geschichtsverein bietet einen Vortrag an. Am Dienstag, 23. Mai, referiert Dr. Bernd Vielsmeier im Heuson-Museum über Flurnamen und ihre Geschichte. „Flurnamen sind in ihrem Ursprung sinnlich und bedeutsam. Wenn etwas benannt worden ist, dann muss ein Grund da sein, warum es so und nicht anders heißt.“ Diesen Satz schrieb 1840 Jacob Grimm in seinem Aufsatz „Über hessische Ortsnamen“, mit dem er die Flurnamenforschung als Wissenschaft innerhalb der Germanistik begründete. Grimm hatte erkannt, dass sich die Flurnamen für die Sprachwissenschaftler zur Rekonstruktion älterer Sprachstufen des Deutschen eignen, Namengut anderer europäischer Sprachen wie dem Lateinischen und Keltischen bewahrt haben und für die Erforschung früherer historischer Sachverhalte Aufschlüsse geben.
Die Archäologie war die erste historische Wissenschaft, die sich der Flurnamen bediente, da sie Hinweise auf vor- und frühgeschichtliche Fundstätten gaben. Andere historische Wissenschaften folgten. Der Vortrag will an Flurnamen aus dem Büdinger Raum die Möglichkeiten aufzeigen, welche Möglichkeiten Namen wie Beune, Brühl, Eierträgerweg oder Einsiedel für die ortsgeschichtliche Forschung bieten. Der Vortrag findet im ersten Stock des Museums statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Zum Referenten: Studium der Fächer Deutsch mit Schwerpunkt Sprachwissenschaft, evangelische Religion und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien sowie Geschichte. 1995 Promotion zum Dr. phil. mit einer lexikografischen Arbeit zu einem sprachgeschichtlichen Thema.