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Saturday, August 6, 2016

Datenbank soll Herkunft aller deutschen Nachnamen klären

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-leonardo-top-themen/audio-namensforschung-datenbank-soll-herkunft-aller-deutschen-nachnamen-klaeren-100.html

Listen on air about Digital Dictionary of German Surnames!!!!


Namensforschung: Datenbank soll Herkunft aller deutschen Nachnamen klären


WDR 5 Leonardo Top Themen | 02.08.2016 | 08:15 Min.




Mehrere hunderttausend unterschiedliche Familiennamen finden sich in den Telefonbüchern der Telekom. Was sie bedeuten, wann sie entstanden sind, das ergründen derzeit Wissenschaftler bei einem auf 24 Jahre angelegten Mammutprojekt. Wie die Forscher vorgehen, erklärt Projektleiterin Rita Heuser im Interview. - AutorIn: Rita Heuser

Wednesday, August 3, 2016

Die 50 häufigsten Familiennamen sind online

http://www.namenforschung.net/aktuell/von-mueller-bis-schubert/

                                                              
Die Artikel zu den 50 häufigsten Familiennamen in Deutschland sind jetzt online im Digitalen Familiennamenwörterbuch Deutschlands nachzulesen.




Erarbeitet werden die Artikel in erster Linie nach absteigender Frequenz der Familiennamen (Müller, Meyer, Schmidt), unter Einbeziehung der weniger häufigen Varianten (Schmitt, Mayr).



Parallel werden die betreffenden Namenfelder bearbeitet: Berufsnamen, die sich auf das Schmiedehandwerk beziehen, wie Kannengießer, Nagel, Faber, Pinkepank, und Zusammensetzungen, wie Messerschmidt, Kleinschmidt, Blechschmidt. So finden auch seltene Exemplare ihren Eingang ins Wörterbuch wie z.B. Schneekönig zusammen mit häufigerem König. Hinzu kommen noch viele Namen nichtdeutschen Ursprungs, z.B. türkische oder baltische Familiennamen (Aydin, Lenkheit). Auch die nächsten 50 Namen sind schon in Arbeit und werden nach und nach veröffentlicht, während die Funktionen des Wörterbuchs, wie z.B. erweiterte Suchfunktionen, Versionierung, noch weiter entwickelt werden. Das Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands bietet somit einen ersten Einblick in die Vielfalt der Familiennamen.

Liste der Familiennamen Deutschlands Rang 1-50

Zum Wörterbuch

Monday, January 4, 2016

Forschungsprojekt "Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands"

http://www.rhein-main-universitaeten.uni-mainz.de/129.php

DIGITALES FAMILIENNAMENWÖRTERBUCH DEUTSCHLANDS (DFD)

Ein Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Technischen Universität Darmstadt in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
Das Forschungsprojekt "Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands" (DFD) erschließt den aktuellen Familiennamenbestand der Bundesrepublik und stellt die Ergebnisse per Internet der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das Langzeitvorhaben ist eine Kooperation der Technischen Universität Darmstadt, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Das Projektteam plant, rund 200.000 der in Deutschland vorkommenden Familiennamen lexikografisch zu erfassen, zu kartieren und auf ihren Ursprung hin zu untersuchen. Damit entsteht eine Quelle, die vielen verschiedenen Forschungsdisziplinen nutzen kann und die zukünftig mehr und mehr mit anderen Datenbanken vernetzt werden wird.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz & Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz
(v.l.) Univ.-Prof. Dr. Damaris Nübling und Dr. Rita Heuser (Foto: Stefan F. Sämmer)

Von den rätselhaften Lunkenheimern und den Aydins aus der Türkei

Dr. Rita Heuser ruft einen Namen auf. "Nehmen wir Aydin", sagt sie. "Dieser Familienname ist nicht selten in Deutschland. Er steht in der Häufigkeit immerhin auf Rang 1134." Auf dem Bildschirm ihres Computers erscheint eine schematische Karte der Bundesrepublik. Rote Kreise zeigen, wo Aydins registriert sind. Vor allem in Städten und Ballungsräumen wie dem Ruhrgebiet kommt der Name häufig vor. "Im ländlichen Bereich finden wir den Namen Aydin seltener, auch im Osten kommt er kaum vor." Höchstwahrscheinlich kamen die ersten Aydins in den 1950er- und 1960er-Jahren als Gastarbeiter aus der Türkei nach Westdeutschland. Das erklärt die spezifische Verbreitung ...



Technische Universität Darmstadt

(v.l.) Prof. Dr. Nina Janich und Prof. Dr. Andrea Rapp (Foto: Stefan F. Sämmer)Brückenbauer zwischen den Disziplinen

Der Familienname Darmstadt – dies wird niemanden besonders überraschen – findet sich vor allem in der Region um Darmstadt. Dass er auf die Herkunft seiner Träger hinweist, liegt nahe. Prof. Dr. Andrea Rapp präsentiert einen Auszug aus dem Digitalen Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD). Das DIN-A4-Blatt vor ihr auf dem Tisch zeigt die Umrisse der Republik und als Farbtupfer einen großen roten Kreis um die Stadt. Nur wenige kleine Punkte weisen dagegen auf den Namen Darmstadt in anderen Regionen hin. "Überall sonst ist der Name eher selten."

Thursday, August 13, 2015

Woher kommen Müller, Schneider, Schmidt?

http://www.ardmediathek.de/tv/Landesschau-aktuell-Rheinland-Pfalz/Woher-kommen-M%C3%BCller-Schneider-Schmidt/SWR-Rheinland-Pfalz/Video?documentId=29975112&bcastId=205724&mpage=page.download

http://swrmediathek.de/player.htm?show=59083af0-3ec1-11e5-ba9f-0026b975f2e6



http://www.namenforschung.net/dfd/aktuell/kurzberichte-zum-dfd/

Kurzberichte und Interviews zum DFD zum Nachhören und -schauen
In den letzten Tagen wurde in Radio- und Fernsehsendungen über das "Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD)" berichtet. Wir haben die Links zum Nachhören und Anschauen gesammelt.
Die Informationen und Interviews stehen online bereit:
Kulturradio RBB: Kulturradio am Vormittag, Sendung vom 06.08.2015
SWR2: Impuls - Das Wissensmagazin, Sendung vom 07.08.2015
SWR Fernsehen: Landesschau aktuell (RP), Sendung vom 09.08.2015

Digitales Lexikon entsteht

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/familiennamen-digitales-lexikon-entsteht/-/id=1853902/did=15967036/nid=661104/o0f6h8/index.html


7:30 min | 7.8. | 16.05 Uhr | SWR2 Impuls | SWR2
Eine Mainzer Germanistin ist Leiterin für ein Mammutprojekt: die Erarbeitung eines digitales Lexikons, bei dem erstmals alle in Deutschland vorkommenden Familiennamen erfasst werden. Gespräch mit Rita Heuser.
Christoph König, Rita Heuser

Lexikon der Familiennamen ist online

http://dw.com/p/1GBDn

In Deutschland gibt es mehr als 800.000 verschiedene Familiennamen. Ihre Entstehung und Bedeutung untersuchen Mainzer Namensforscher. Ihr Ziel ist es, die häufigsten 200.000 Namen in einem Online-Wörterbuch zu erklären.
Klingelschild an einer Haustür
„Sage mir, wie du heißt, und ich sage dir, wer du bist.“ Wohl kaum jemand schenkt diesem alten Sprichwort heute noch Glauben. Und doch hat es einen realen Hintergrund, denn Familiennamen waren ursprünglich Beinamen und haben oft eine Eigenschaft oder die Herkunft einer Person erläutert. Kennt man also die Bedeutung des eigenen Nachnamens, weiß man zugleich etwas über die Geschichte der eigenen Familie. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich Familiennamen und Wortbedeutungen im Laufe der Jahrhunderte oft so stark verändert haben, dass die ursprüngliche Bedeutung heute nicht mehr ohne Weiteres zu erkennen ist.

Hilfe kommt nun von Wissenschaftlern der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, die in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz das „Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands“ (DFD) erstellen. In diesem Online-Lexikon sollen erstmals die 200.000 Nachnamen erfasst und erklärt werden, die in Deutschland am häufigsten vorkommen. Darunter sind auch zum Beispiel türkische oder italienische Namen. Außerdem werden sie nach regionalem Vorkommen auf einer Karte eingezeichnet.

In dem auf 24 Jahre angelegten und 2012 begonnenen Langzeitvorhaben wurden jetzt die ersten gut 1.000 Familiennamen vorgestellt, bis Jahresende sollen es 2.000 sein.

„Kein Name ist langweilig“, beschreibt die Germanistin und Projektleiterin Rita Heuser ihre Motivation bei der häufig schwierigen Detektivarbeit. Neun feste Mitarbeiter und zahlreiche Hilfskräfte werten Namenslexika aus, stöbern in Kirchenbüchern, befragen Dialekt-Nachschlagewerke. Nachnamen seien wichtig für die Identität vieler Menschen, sagt Heuser. Zudem erlaubten sie einen Blick in die Vergangenheit und transportierten jede Menge Informationen über Kultur, Geschichte und Alltagsleben der Menschen im Mittelalter.

Als Beispiel nennt die Wissenschaftlerin etwa den Namen „Nonnenmacher“, der schnell auf eine falsche Fährte lockt und nur wenig mit Ordensfrauen zu tun hat: Als Nonnenmacher wurden im Mittelalter im Südwesten Männer bezeichnet, die junge Schweine kastrierten. Ein kastrierter Eber wurde als „nunne“ bezeichnet.
Handwerker im Mittelalter, Bild aus dem Sachsenspiegel, 14. Jahrhundert
Welche Familiennamen aus diesen Tätigkeiten wohl abgeleitet wurden?
Die Familiennamen entstanden in Deutschland um das 13. Jahrhundert. Mit dem Anwachsen der Städte und ihrer Verwaltungen reichten die Vornamen nicht mehr aus. Für Rechtsgeschäfte wie das Erstellen einer Urkunde musste genau zwischen Menschen mit denselben Vornamen unterschieden werden.

Namensforscher kennen vor allem fünf Kategorien von Familiennamen: An erster Stelle sind dabei die Berufsnamen zu nennen, darunter die drei häufigsten deutschen Familiennamen Müller, Schmidt und Schneider. Andere Nachnamen zeigen die Herkunft aus bestimmten Ländern bzw. Städten (z. B. Schweitzer, Adenauer) oder den Wohnort (z. B. Waldmann, Busch) an. Häufig verweisen sie auch auf charakterliche oder körperliche Merkmale ihrer Träger (z. B. Kühn, Klein oder Lange). Eine letzte Gruppe von Nachnamen schließlich wurde aus Rufnamen, insbesondere den Vornamen der Väter, gebildet (z. B. Jensen = Sohn des Jens).

Seine Datenbasis verdankt das Projekt der Deutschen Telekom und den Telefonbüchern des Jahres 2005. Damals hatten noch rund 92 Prozent aller privaten Haushalte einen Festnetzanschluss bei der Telekom. Die mehr als 28 Millionen Anschlüsse enthielten über 800.000 unterschiedliche Familiennamen; auch die regionale Verteilung geht daraus hervor. Das DFD erfasst jeden Familiennamen mit mindestens zehn Telefonanschlüssen und kommt so auf den Grundbestand von ca. 200.000 Familiennamen. Mittlerweile wäre eine aktuelle Studie diesen Ausmaßes nicht mehr möglich: 2012 hatten nur noch rund 65 Prozent der Bevölkerung einen Festnetzanschluss, Tendenz sinkend.

Online-Lexikon sämtlicher Familiennamen in Deutschland

http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Vormittag/Online-Lexikon-s%C3%A4mtlicher-Familiennamen-/kulturradio/Audio?documentId=29926800&topRessort=radio&bcastId=9839118



In Deutschland gibt es mehr als 800.000 Familiennamen. Ein Viertel davon wird in den kommenden Jahren digital erfasst und für die Allgemeinheit – und damit auch für Menschen, die privat Familienforschung betreiben – zugänglich. Woher Namen und ihre Träger stammen und mit welchen Quellen die Namensforscher arbeiten, erklärt die Projektleiterin Rita Heuser von der Mainzer Akademie der Wissenschaften.

Monday, May 4, 2015

Baltische Familiennamen

http://www.namenforschung.net/aktuell/baltische-familiennamen/


Die DFD-Mitarbeiterin Christiane Schiller spricht am 08.05.2015 in Berlin über die baltischen Familiennamen im Digitalen Familiennamenwörterbuch Deutschlands
Der Vortrag mit dem Titel "Baltische Familiennamen im Digitalen Familiennamenwörterbuch Deutschlands (ein Projekt der Akademie der Wissenschaften und Literatur zu Mainz)" findet am 08.05.2015 um 13:00 im Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Raum 3119 statt.

PD Dr. Christiane Schiller

Geboren 1965 in Rostock, Studium der Fächer Russisch und Geographie im Lehramt in Halle (Saale), studienbegleitend Beschäftigung mit der Baltistik, Promotion zum Thema:  "Zur Darstellung eines soziolinguistischen Phänomens in der Literatur. Dargestellt an Beispielen der regionalen Literatur Preußisch-Litauens". Tätigkeiten mit baltistischem Profil an den Universitäten Halle, Greifswald, Erlangen und der Humboldt-Universität zu Berlin. Habilitation  an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Thema: "Zur Geschichte der preußisch-litauischen Lexikographie. Die handschriftliche Lexikographie bis 1744". Im Bereich der Onomastik mit Schwerpunkt Deutsche Familiennamen preußisch-litauischer Provenienz tätig seit 2008, zunächst freie Mitarbeiterin der Namenberatungsstelle an der Universität Leipzig, seit Mai 2012 Mitarbeiterin am DFD.
Forschungsschwerpunkte: Deutsch-baltische Sprach-, Literatur- und Kulturbeziehungen, preußisch-litauische Lexikographie, Nehrungskurisch, baltische Familiennamen

Friday, October 18, 2013

TEI-conform XML Annotation of a Digital Dictionary of Surnames in Germany

http://digilab2.let.uniroma1.it/teiconf2013/program/posters/abstracts-posters#C125

TEI-conform XML Annotation of a Digital Dictionary of Surnames in Germany

by Horn, Franziska; Denzer, Sandra

In this paper we focus on XML markup for the Digital Dictionary of Surnames in Germany (Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands, DFD). The dictionary aims to explain the etymology, and the meaning of surnames respectively, occurring in Germany. Possibilities and constraints which are discussed can be stated by using the TEI module “Dictionaries” for editing a specialized dictionary such as the DFD. This topic includes situating the new project within the landscape of electronic dictionaries.

Our evaluation of the appropriateness of the proposed guidelines is seen as a contribution to the efforts of the TEI: The consortium regards their specifications as dynamic and ongoing development. The efforts in terms of lexical resources starting with the digitization of printed dictionaries are documented and discussed in various publications (e.g. Ide/Véronis/Warwick-Armstrong/Calzolari 1992; Ide/Le Maitre/Véronis 1994; Ide/Kilgarriff/Romary 2000). The module “Dictionaries” contains widely accepted proposals for digitizing printed dictionaries but projects which are born digital are progressively becoming more common nowadays (Budin/Majewski/Mörth 2012). For a more fine-grained encoding of these resources certain proposals for customization of the module “Dictionaries” can be found (e.g. Budin/Majewski/Mörth 2012). This paper aims to focus on the usefulness of the guidelines for a dynamic and specialized online dictionary without customized TEI extensions. Yet, our investigation points out possible extensions which may increase the acceptance and application of the TEI in other, similar projects.

At first, we want to introduce the Digital Dictionary of Surnames in Germany (2012-2036) as a new and ongoing collaboration between the Academy of Science and Literature in Mainz and Technische Universität Darmstadt. Work on DFD started in 2012. The project is based on data of the German telecommunications company Deutsche Telekom AG and preliminary studies of the German Surname Atlas (Deutscher Familiennamenatlas, DFA). It is planned to integrate the dictionary in an online portal of onomastics named namenforschung.net which can be seen as a gateway to various projects and information related to the field of name studies.

The intention of the DFD is to record the entire inventory of surnames occurring in Germany including foreign ones. Therefore, the entries consist of several features, for instance frequency, meaning and etymology, historical examples, variants and the distribution of the surnames. The short introduction includes a brief classification of the DFD into a typology of dictionaries (Kühn 1989; Hausmann 1989). Then, we focus on data annotation in terms of the DFD according to the TEI Guidelines as the consortium forms a de facto standard for the encoding of electronic texts (Jannidis 2009). Following the proposals means providing possibilities for data exchange and further exploration (Ide/Sperberg-McQueen 1995). Both aspects are particularly important considering the long duration of the project. The encoding scheme of the DFD is mainly based on the TEI module “Dictionaries”. Furthermore, components of the modules “Core” as well as “Names, Dates, People, and Places” are used. The main reason for considering the latter module is the close connection of surnames to geographical features, for example settlements or rivers. TEI extensions for customizing existing tags and annotation hierarchies according specific needs are set aside to provide a higher level of data interchangeability, for instance with other TEI and XML-based onomastic projects such as the Digitales Ortsnamenbuch Online (DONBO), a digital dictionary of place names (Buchner/Winner 2011).

To evaluate the appropriateness of the TEI Guidelines regarding to our project we compare them to the needs of annotating microstructures of the DFD entries. The intention of the TEI is to offer exact as well as flexible annotation schemes (Ide/Sperberg-McQueen 1995). Therefore, relevant criteria for the evaluation are the completeness of the tagset and the flexibility in arranging elements and attributes. Furthermore, the analysis discusses the comprehensibility of possible annotations in terms of descriptive and direct denotations.

In general, the TEI Guidelines – the tagset and the arrangement of its elements – can be used to represent the structure of the entries as well as the features of the DFD adequately. The applicability is, however, influenced by several aspects we want to discuss in greater detail.

At first, the aspect of completeness of the tagset is discussed. It would be useful to have elements within the module “Dictionaries” available to encode the frequency and the geographical distribution. The frequency of a surname is interesting for dictionary users, especially the name bearer. Other than for the DFD, options to encode frequencies seem to be important considering other lexical resources such as explicit frequency dictionaries or the frequency information in learner’s dictionaries, for instance. Elements to annotate the geographical distribution are needed, because the distribution in and outside of Germany serves as means to support, respectively verify, the given sense-related information (Schmuck/Dräger 2008; Nübling/Kunze 2006). These tags seem to be of further interest for parallel developments of national surname dictionaries, for example in Austria (FamOs) as well as for other types of dictionaries, for instance, variety dictionaries.

In our encoding scheme, the missing tags are replaced by more indirect combinations of tags und attributes, for example <usg type=”token”> to encode the frequency or <usg type=”german_distribution”> to annotate the distribution.

Furthermore, it would be helpful to have more possibilities to specify a sense. According to the presentation of surnames in the DFD, a sense is linked with a category, which can be understood as a type of motivation for the given name. An example is the category occupation belonging to the surname Bäcker (‘baker’). For our purposes it is adverse that the attribute @type is not allowed within the element <sense>. We are using the less concise attribute @value as an alternative.

A further example for missing options of explicit markup relates to the sense part. In the DFD senses are ordered according to their certainty. We are using the attribute @expand with the values “primary”, “uncommon”, “uncertain” and “obsolete” to differentiate. However, the definition provided by the TEI Guidelines entails giving an expanded form of information (TEI Consortium P5 2012). The slightly different usage in the DFD annotation scheme is based on the lack of suitable alternatives and the denotative meaning of the expression to expand. Furthermore, it would be helpful to have elements within the module “Names, Dates, People, and Places” which encode not only settlements, place names and geographical names in general but more precise features as hydronyms or agronyms, additionally. Currently, these features are tagged as follows in our articles: <geogName type=”hydronym”/>. Another aspect is the indefinite usage of one element in several contexts. An example is the tag <surname> which can be used to encode the surname in general as well as to annotate the explicit last name of a certain author of a cited publication.

The appropriateness of the module “Dictionaries” for encoding the DFD is diminished by restrictions concerning the arrangement of elements. The element <bibl> for annotating bibliographic references is not allowed on the entry or sense level. Within the project Wörterbuchnetz, the restriction in terms of the sense-element is overridden by embedding the element <bibl> within the element <title> or <cit> (Hildenbrandt 2011). The encoding scheme of the DFD uses the element <cit> as TEI-conform parent-element. For example: <cit> <bibl> <author> <surname>Gottschald</surname> </author> <date when="2006"/> <biblScope type="pp">5</biblScope> </bibl> </cit>

The risk of these flexible solutions is that similar projects might handle similar situations by choosing different TEI-conform markup strategies or customizations by TEI extensions which limits the possibilities for interchange.

As a result, we find that some aspects are not as adequately considered within the TEI modules “Dictionaries” and “Names, Dates, People, and Places” as it would be useful to realize the intended function of a new dictionary of surnames in Germany. An extension of the tagset might include elements for the frequency and the distribution. A further proposal refers to the element <bibl>, which should be allowed in more contexts. The pursuit of the TEI Guidelines, which is to provide an expressive and explicit tagset, is not fulfilled completely in terms of the DFD: The indirect denotations and the vast usage of attributes affect the readability for human lexicographers working on the XML adversely. These are among the reasons for the development of a working environment using the author view of the xml editor Oxygen instead of the source view.

Our explanations might give impetus for slight extensions of the TEI to develop a more comprehensive, comprehensible and flexible annotation scheme for general dictionaries as well as a more adequate annotation scheme for specialized dictionaries. An appropriate and profound encoding can be seen as the basis for an abundance of application scenarios of the DFD.

Bibliography

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Budin, G./Majewski, S./Mörth, K. (2012). Creating Lexical Resources in TEI P5. A Schema for Multi-purpose Digital Dictionaries. In Journal of the Text Encoding Initiative. 3. November 2012, Online since 15 October 2012. URL: http://jtei.revues.org/522; DOI: 10.4000/jtei.522. (accessed June 30, 2013).

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