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Saturday, February 2, 2019

Raponymie: honorer les rappeurs dans la toponymie canadienne

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Tour Drake et parc J-Kill : honorer les rappeurs dans la toponymie canadienne



Raponymie : mot-valise formé de «rap» et «toponymie».   Photo : Radio-Canada / Montage : Stéphanie Dufresne

À New York, les conseillers municipaux ont voté pour que des rues soient renommées en l'honneur de Notorious B.I.G et du Wu-Tang Clan, dans les quartiers où ces légendes du rap ont fait leurs premières armes. Qu'en est-il de la toponymie canadienne? De Laval à la tour du CN, le chroniqueur et rappeur Jeanbart propose une « raponymie » du nord du 49e parallèle.
Ecoutez l'émission en ligne!!!

Monday, February 12, 2018

HörPunkt «Nomen est omen» - Die Macht des Namens

SRF

  • Freitag, 2. März 2018, 9:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Namen sind nicht Schall und Rauch, sondern prägend und wegweisend. Schon kurz nach der Geburt erhalten wir einen Namen. Später erinnert oft nur noch ein Grabstein mit unserem Namen an uns. Ein Markenname kann Millionen wert sein, aber auch der Name für ein meteorologisches Tief hat seinen Preis.
«Nomen est omen» - schon die alten Römer wussten, dass Namen auch Zeichen sind. Das lernt man als kleines Kind, wenn man Asterix liest und dabei über sprechende Namen stolpert, wie etwa jenen des unbestechlichen Finanzbeamten Claudius Incorruptus in «Asterix bei den Schweizern». Oder wenn man Kevin heisst und für die gleiche Leistung schlechtere Schulnoten bekommt. Namen verheissen soziales Kapital – können aber auch diskriminieren. Diese Erfahrung machen oft Migrantinnen und Migranten in der Schweiz, die mit ihrem ausländischen Namen auf Job- oder Wohnungssuche sind. Namen stiften aber auch Identität. Trotz Globalisierung und Digitalisierung schätzen die Menschen offenbar den kleinen Namensunterschied.
Der HörPunkt «Nomen est omen» stellt die Frage, welche Macht Namen haben – im privaten Alltag, aber auch für Unternehmen mit wohlklingenden Firmennamen und gewieften PR-Strategien. Welche Rolle spielen Namen in philosophischer und religiöser Hinsicht? Auch gehen wir kulturellen Differenzen von Namenssystemen nach: Warum werden in Ghana Kinder nach Wochentagen benannt, in katholischen Regionen früher aber nach Heiligen? Und wir stellen die Frage, welche Namen in der Schweiz erlaubt sind und welche gesellschaftliche Konventionen sprengen.
«HörPunkt» im Überblick:
9.00 Uhr: Nomen est omen: Menschen I
Die Namenspolizei / Die Macht des Namens / Theophore Namen
(Zweitsendung: gleichentags, 17.05 Uhr, Radio SRF 2 Kultur)
10.00 Uhr: Nomen est omen: Marken & Philosophie
Namen, Label, Logo / Wandel und Verwandlung von Namen / Namen vs. Bezeichnung
(Zweitsendung: gleichentags, 18.05 Uhr, Radio SRF 2 Kultur)
11.00 Uhr: Nomen est omen: Orte & Phänomene
Leidenschaft: Flurnamen / Lokaltermin im Weiler Chäs u Brot / Burglind und Konsorten
(Zweitsendung: gleichentags, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur)
12.00 Uhr: Nomen est omen: Rückblick & Ausblick
Namensgeschichten
(Zweitsendung: gleichentags, 21.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur)
13.00 Uhr: Nomen est omen: Pflanzen & Tiere
Wie Namen schützen / Namen & Herrschaft / Namen mit System
(Zweitsendung: gleichentags, 21.30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur)
14.00 Uhr: Nomen est omen: Menschen II
Namen die sich ändern / Namenforschung / Gottesnamen
(Zweitsendung: gleichentags, 22.30 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Moderation: Patricia Moreno, Redaktion: Raphael Rauch, Bernard Senn

Wednesday, December 27, 2017

10 Jahre "SWR1 Ihr Name im Radio" mit Jürgen Udolph

presseportal


Copyright: SWR Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk"

Mainz (ots) - Radioserie feiert Jubiläum / Schwerpunkt am 2. Januar 2018 in "SWR1 Der Vormittag"

Krampitz, Lingor, Schimmelpfennig - was steckt hinter solchen Namen? Professor Jürgen Udolph erforscht seit zehn Jahren in der SWR1-Serie "Ihr Name im Radio" Bedeutung und Ursprung ungewöhnlicher Familien- und Ortsnamen. "Seine Geschichten sind nicht nur spannend und informativ, sondern oft auch sehr unterhaltsam. Das passt hervorragend zu unserem Programm", freut sich Roland Welling, stellvertretender Programmchef von SWR1 RP. Ein Zeitungsartikel brachte Welling auf die Idee, den renommierten Wissenschaftler für SWR1 Rheinland-Pfalz zu gewinnen.

Schon mehr als 2500 kuriose Geschichten
Die Geschichten hinter den Namen sind oft Resultat einer fast detektivischen Spurensuche und verraten die Herkunft oder den Beruf des (ersten) Namensträgers. Mitunter beleuchten Namen auch den Charakter: So war "Schimmelpfennig" wohl ein Geizhals. "Lingor" wiederum hatte ein markantes linkes Ohr, "Lutz" ist der kleine Ludwig. Bad Dürkheim war einst eine Siedlung ausgewanderter Thüringer. Und Namen wie Schlecht, Schlicht und Bierfreund werfen ein eigenes Licht auf die frühen Vorfahren der heutigen Namensträger. Rund 2500, zum Teil kuriose Namengeschichten hat Professor Udolph schon gemeinsam mit den SWR1 Hörerinnen und Hörern erzählt, begeisterte im Radio und in rheinland-pfälzischen Sälen das Publikum mit seinen witzigen und geistreichen Anmerkungen zur Namengeschichte. Die Beliebtheit seiner Serie ist ungebrochen. Zum Zehnjährigen widmet SWR1 Rheinland-Pfalz den originellen Namen am 2. Januar 2018 einen Schwerpunkt in "SWR1 Der Vormittag" (9 bis 12 Uhr).

Prof. Jürgen Udolph
Jürgen Udolph, Jahrgang 1943, ist emeritierter Professor für Onomastik (Namenkunde) an der Universität Leipzig und steht seit März 2011 dem dortigen "Zentrum für Namenforschung" vor. Bereits 1983 wurden seine Arbeiten mit dem "Henning-Kaufmann-Preis zur Förderung der westdeutschen Namenforschung auf sprachgeschichtlicher Grundlage" ausgezeichnet. Er ist Mitglied und Berater zahlreicher Fachkommissionen und wissenschaftlicher Gesellschaften. Sein Buch "Professor Udolphs Buch der Namen" wurde ein Bestseller. Seit 2. Januar 2008 erklärt er in SWR1 Rheinland-Pfalz jeden Vormittag Familiennamen.
Wie Udolph die spannenden Geschichten hinter den Namen recherchiert, ist auf SWR1.de zu lesen und zu hören.
Pressekontakt: Inken Ebenau, Tel. 06131 929 32254, inken-duerten.ebenau@SWR.de

Thursday, August 10, 2017

Rejuvenation: Chewing on Onomastics


Prize winning Bar Ilan Professor Aaron Demsky is Israel’s premier researcher of Jewish names.  He and Eve speak about his specialty, which is Biblical times, but he’s an expert on all periods and places in the Diaspora and the Land of Israel.  ‘What’s in a Jewish Name?’ is the conference he organized this week at Hebrew University on the topic.  What do our names say about us; our culture, our religiosity, our country, our gender, the language in which we communicate?  How literate were the ancient Judeans?  A fascinating interview with a brilliant man who will never really retire.


Thursday, October 6, 2016

Richard Coates on the Radio

http://www.snsbi.org.uk/pdf/SNSBI_Newsletter_13.pdf



Richard Coates, Professor in Linguistics at the University of the West of England, and a well known SNSBI member featured in the Radio 4 programme Word of Mouth. 






Michael Rosen talks to Dr Laura Wright about her new research on popular house names, from Foo Choo Villas to Nutty Hagg to Orchard Cottage, and what this tells us about our history. 

She's uncovered why some houses have names but some have numbers, and what this tells us about our history. 

Place names expert Professor Richard Coates joins them to talk about the origins of these words in the UK. 

The programme can be downloaded or heard as a pod cast at 
http://www.bbc.co.uk/programmes/b012qtbf

Monday, August 22, 2016

Zornheimerin erforscht Familiennamen: Mehr als nur Müller und Maier

http://www.swr.de/landesschau-rp/couchgespraech/zornheimerin-erforscht-familiennamen-mehr-als-nur-mueller-und-maier/-/id=5661010/did=17740534/nid=5661010/c984qx/

Manche sind einzigartig, andere wiederum fast schon inflationär, ganz ohne geht es aber in keinem Fall. Einen Nachnamen hat jeder, auch wenn er diesen vielleicht mal wechselt. Rita Heuser aus Zornheim erforscht die Nachnamen der Deutschen in einem Großprojekt.



5.000 Namen haben Rita Heuser und ihre Kollegen schon gesammelt und in ihr "Digitales Familienwörterbuch Deutschlands" aufgenommen. Mehr als 200.000 sollen es einmal werden. Es ist ein Mammutprojekt, an dem die Zornheimerin mit ihren insgesamt 14 Kollegen arbeitet.
"Im Südwesten", erklärt die Namensforscherin, "sind körperliche Charakteristika, die sich im Nachnamen wiederfinden, sehr häufig." So finde man hier viele Familien mit dem Namen Jung, Dürr, Dick und vor allem Klein. Grund zur Beunruhigung sei das aber nicht, denn: Klein könne auch so viel wie "jung" bedeutet und ziele nicht zwangsläufig auf die Körpergröße ab.


Zählen, zählen, zählen

Was Rita Heuser in ihrem Arbeitszimmer fast täglich macht, ist echte Detektivarbeit. "Man muss viel suchen, historische Zusammenhänge - wie beispielsweise Migration - erörtern und sich mit historischen Berufen auskennen", erklärt sie. Ihre wichtigsten Arbeitsmittel sind historische Wörterbücher, denn bei jedem Namen müsse man zuerst schauen, welches mittelhochdeutsche Wort der Ursprung sein könnte.

Als Grundlage für die Datenbank dienen den Wissenschaftlern dabei nicht etwa Archive oder Bibliotheken, sondern das Telefonbuch von 2005. Ab einer Häufigkeit von zehn schafft es ein Nachname in den Online-Datensatz. Für Rita Heuser heißt das: zählen, zählen und nochmal zählen.
Besonders spannend findet die Rheinhessin natürlich die Genese der Familiennamen in dieser Region. So hat sie herausgefunden, dass der Name Dejung hier sehr häufig auftaucht. Nach dem 30-jährigen Krieg seien gezielt Einwanderer angeworben worden, um die entvölkerten Dörfer wieder zu beleben - darunter viele religiös verfolgte Protestanten aus den Niederlanden. Aus den De Jongs wurden dann die deutschen Dejungs. Auch slawische, italienische und griechische Namen fänden sich aus diesem Grund sehr oft in Rheinhessen.


Anders allerdings der Name des wohl bekanntesten Rheinhessen, Carl Zuckmayer. "Der geht auf den Namen Zugmaier aus Bayerisch-Schwaben zurück, erklärt Heuser. Generell sei der Name Meier mit all seinen Variationen in Rheinland-Pfalz eher selten, weswegen man auch vom so genannten "Meierloch" sprechen würde. Im Norden und Süden Deutschlands komme er deutlich häufiger vor.

Wann ist ein Name deutsch?

Unter den bisher 5.000 ausgewerteten Familiennamen sind nicht nur "typisch deutsche". Auch einige türkische Namen wie zum Beispiel Kaya sind in der Datenbank zu finden. "Es ist eben nicht das 'deutsche Familiennamenwörterbuch', sondern das 'Familiennamenwörterbuch Deutschlands'", betont Rita Heuser. Migration sei schon immer ein Teil der Gesellschaft gewesen und spiegele sich in der Sprache und den Namen wider. Und wer könne heute noch genau sagen, ob Schimanski ein deutscher oder ein polnischer Name sei?

Im "Digitalen Familienwörterbuch" kann man zu jedem Eintrag die Herkunft des Namens nachlesen, findet zudem die Häufigkeit und sogar eine Deutschlandkarte, die die Verteilung des Namens zeigt. Noch etwa 20 Jahre wird es dauern, bis das Forschungsgroßprojekt abgeschlossen sein wird. Rita Heuser wird dann schon in Rente sein. Den Spaß an der Onomastik, wie die Namensforschung unter Wissenschaftlern heißt, wird sie aber niemals verlieren, glaubt sie.

Ihr eigener Name verweise im Übrigen auf jemanden, der nur ein kleines Häuschen hat, jemanden, der aus dem Ort Hausen stammt oder den Beruf des Hausverwalters, so die Forscherin. Wie sehr viele der deutschen Nachnamen sei er mehrdeutig - und auf jeden Fall kein typisch rheinhessischer Name.

Das Forschungsprojekt "Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands (DFD)" wurde an der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Kooperation mit der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz begonnen. Erstmals sollen die derzeit in Deutschland vorkommenden Familiennamen – unter Einbeziehung der fremdsprachigen Namen – lexikographisch erfasst, kartiert und etymologisiert werden.

Saturday, August 6, 2016

Datenbank soll Herkunft aller deutschen Nachnamen klären

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-leonardo-top-themen/audio-namensforschung-datenbank-soll-herkunft-aller-deutschen-nachnamen-klaeren-100.html

Listen on air about Digital Dictionary of German Surnames!!!!


Namensforschung: Datenbank soll Herkunft aller deutschen Nachnamen klären


WDR 5 Leonardo Top Themen | 02.08.2016 | 08:15 Min.




Mehrere hunderttausend unterschiedliche Familiennamen finden sich in den Telefonbüchern der Telekom. Was sie bedeuten, wann sie entstanden sind, das ergründen derzeit Wissenschaftler bei einem auf 24 Jahre angelegten Mammutprojekt. Wie die Forscher vorgehen, erklärt Projektleiterin Rita Heuser im Interview. - AutorIn: Rita Heuser

Thursday, August 13, 2015

Lexikon der Familiennamen ist online

http://dw.com/p/1GBDn

In Deutschland gibt es mehr als 800.000 verschiedene Familiennamen. Ihre Entstehung und Bedeutung untersuchen Mainzer Namensforscher. Ihr Ziel ist es, die häufigsten 200.000 Namen in einem Online-Wörterbuch zu erklären.
Klingelschild an einer Haustür
„Sage mir, wie du heißt, und ich sage dir, wer du bist.“ Wohl kaum jemand schenkt diesem alten Sprichwort heute noch Glauben. Und doch hat es einen realen Hintergrund, denn Familiennamen waren ursprünglich Beinamen und haben oft eine Eigenschaft oder die Herkunft einer Person erläutert. Kennt man also die Bedeutung des eigenen Nachnamens, weiß man zugleich etwas über die Geschichte der eigenen Familie. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich Familiennamen und Wortbedeutungen im Laufe der Jahrhunderte oft so stark verändert haben, dass die ursprüngliche Bedeutung heute nicht mehr ohne Weiteres zu erkennen ist.

Hilfe kommt nun von Wissenschaftlern der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur, die in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz das „Digitale Familiennamenwörterbuch Deutschlands“ (DFD) erstellen. In diesem Online-Lexikon sollen erstmals die 200.000 Nachnamen erfasst und erklärt werden, die in Deutschland am häufigsten vorkommen. Darunter sind auch zum Beispiel türkische oder italienische Namen. Außerdem werden sie nach regionalem Vorkommen auf einer Karte eingezeichnet.

In dem auf 24 Jahre angelegten und 2012 begonnenen Langzeitvorhaben wurden jetzt die ersten gut 1.000 Familiennamen vorgestellt, bis Jahresende sollen es 2.000 sein.

„Kein Name ist langweilig“, beschreibt die Germanistin und Projektleiterin Rita Heuser ihre Motivation bei der häufig schwierigen Detektivarbeit. Neun feste Mitarbeiter und zahlreiche Hilfskräfte werten Namenslexika aus, stöbern in Kirchenbüchern, befragen Dialekt-Nachschlagewerke. Nachnamen seien wichtig für die Identität vieler Menschen, sagt Heuser. Zudem erlaubten sie einen Blick in die Vergangenheit und transportierten jede Menge Informationen über Kultur, Geschichte und Alltagsleben der Menschen im Mittelalter.

Als Beispiel nennt die Wissenschaftlerin etwa den Namen „Nonnenmacher“, der schnell auf eine falsche Fährte lockt und nur wenig mit Ordensfrauen zu tun hat: Als Nonnenmacher wurden im Mittelalter im Südwesten Männer bezeichnet, die junge Schweine kastrierten. Ein kastrierter Eber wurde als „nunne“ bezeichnet.
Handwerker im Mittelalter, Bild aus dem Sachsenspiegel, 14. Jahrhundert
Welche Familiennamen aus diesen Tätigkeiten wohl abgeleitet wurden?
Die Familiennamen entstanden in Deutschland um das 13. Jahrhundert. Mit dem Anwachsen der Städte und ihrer Verwaltungen reichten die Vornamen nicht mehr aus. Für Rechtsgeschäfte wie das Erstellen einer Urkunde musste genau zwischen Menschen mit denselben Vornamen unterschieden werden.

Namensforscher kennen vor allem fünf Kategorien von Familiennamen: An erster Stelle sind dabei die Berufsnamen zu nennen, darunter die drei häufigsten deutschen Familiennamen Müller, Schmidt und Schneider. Andere Nachnamen zeigen die Herkunft aus bestimmten Ländern bzw. Städten (z. B. Schweitzer, Adenauer) oder den Wohnort (z. B. Waldmann, Busch) an. Häufig verweisen sie auch auf charakterliche oder körperliche Merkmale ihrer Träger (z. B. Kühn, Klein oder Lange). Eine letzte Gruppe von Nachnamen schließlich wurde aus Rufnamen, insbesondere den Vornamen der Väter, gebildet (z. B. Jensen = Sohn des Jens).

Seine Datenbasis verdankt das Projekt der Deutschen Telekom und den Telefonbüchern des Jahres 2005. Damals hatten noch rund 92 Prozent aller privaten Haushalte einen Festnetzanschluss bei der Telekom. Die mehr als 28 Millionen Anschlüsse enthielten über 800.000 unterschiedliche Familiennamen; auch die regionale Verteilung geht daraus hervor. Das DFD erfasst jeden Familiennamen mit mindestens zehn Telefonanschlüssen und kommt so auf den Grundbestand von ca. 200.000 Familiennamen. Mittlerweile wäre eine aktuelle Studie diesen Ausmaßes nicht mehr möglich: 2012 hatten nur noch rund 65 Prozent der Bevölkerung einen Festnetzanschluss, Tendenz sinkend.

Online-Lexikon sämtlicher Familiennamen in Deutschland

http://mediathek.rbb-online.de/radio/Kulturradio-am-Vormittag/Online-Lexikon-s%C3%A4mtlicher-Familiennamen-/kulturradio/Audio?documentId=29926800&topRessort=radio&bcastId=9839118



In Deutschland gibt es mehr als 800.000 Familiennamen. Ein Viertel davon wird in den kommenden Jahren digital erfasst und für die Allgemeinheit – und damit auch für Menschen, die privat Familienforschung betreiben – zugänglich. Woher Namen und ihre Träger stammen und mit welchen Quellen die Namensforscher arbeiten, erklärt die Projektleiterin Rita Heuser von der Mainzer Akademie der Wissenschaften.

Sunday, May 3, 2015

Namenkunde: Mai, Maibaum, Rühling

http://www.mdr.de/mdr1-radio-sachsen/audio1156226.html





MDR 1 RADIO SACHSEN | immer freitags | 14:00-18:00 UhrNamenkunde: Familiennamen und ihre Bedeutung

Was bedeutet mein Familienname? Bis zum 12. Jahrhundert wäre noch niemand auf die Idee gekommen, danach zu fragen. Da waren in Deutschland nämlich nur Vornamen gebräuchlich. Dann erst kamen die Nachnamen hinzu, um Verwechslungen zu vermeiden. Und heute haben wir Millionen Familiennamen in Deutschland. Namenforscher Prof. Udolph geht Ihren Namen auf den Grund.
Namenforscher Prof. Jürgen Udolph

Woher kommt mein Name?

Unseren Familiennamen bekommen wir mit der Geburt "vererbt". Er begleitet uns manchmal ein ganzes Leben, egal, ob er nun zu uns passt oder nicht. Früher, bei der Entstehung der Namen, war das anders. Da erzählten Familiennamen viel über den Träger. Diese Geschichten aufzuspüren, ist der Beruf von Namenforscher Prof. Jürgen Udolph.

Was bedeutet mein Name und wo liegt sein Ursprung? Das fragen sich viele Menschen. Ebenso interessiert viele, weshalb der Ort, in dem sie leben, so heißt, wie er heißt. Jürgen Udolph ist Professor für Namenkunde (Onomastik) und weiß jede Woche auf Ihre Fragen rund um Personen- und Ortsnamen eine Antwort. Der Leipziger Namenforscher erläutert immer freitags im Nachmittagsprogramm von MDR 1 RADIO SACHSEN spannende Familien- und Ortsnamen.
Jürgen Udolph
MDR 1 RADIO SACHSEN

Namenkunde: Mai, Maibaum, Rühling

Namenforscher Prof. Jürgen Udolph war wieder auf Spurensuche nach der Herkunft von Namen. In dieser Woche ging es um die Namen Mai, Maibaum und Rühling.
01.05.2015, 12:05 Uhr | 06:48 min

Saturday, March 14, 2015

DMNES EiC on the radio

https://dmnes.wordpress.com/2015/03/10/dmnes-eic-on-the-radio/





In the morning at 10:10 on March, 10 GMT the Dictionary‘s editor-in-chief, Dr. Sara L. Uckelman, was interviewed by Jonathan Miles on BBC Radio Newcastle about the falling popularity of names like Gary, in a discussion inspired by this article in the Independent.
 Jonathan Miles




Wednesday, January 21, 2015

Professor Udolph klärt auf: Ihre Thuringer Namen bitte!

http://www.mdr.de/mdr-thueringen/sendungen/vormittag/udolph100.html

Namen sind nicht nur Schall und Rauch, ganz im Gegenteil: Orts- und Familiennamen können viel erzählen. Namenforscher Professor Jürgen Udolph klärt einmal pro Woche in der Servicestunde bei MDR THÜRINGEN - Das Radio über die Herkunft und Bedeutung von Namen auf. Hier finden Sie auch ein Register mit der Übersicht Thüringer Ortsnamen samt interaktiver Karte.
Jürgen Udolph
Sein Metier ist die Sprache, seine Vorliebe für Orts-, Landschafts- und Familiennamen kennen die Hörer von MDR THÜRINGEN - Das Radio längst. Namenforscher Professor Jürgen Udolph ist einmal pro Woche gefragter Gesprächspartner im Studio und am Hörertelefon der Servicestunde. Der Experte begibt sich mit Leidenschaft, Fachkenntnis und einer guten Portion Humor auf sprachliche Spurensuche.

Die Namen am 22.01.2015

Wer hat sich nicht schon mal gefragt, woher bestimmte Familien- oder Ortsnamen stammen? Regelmäßig haben Sie Gelegenheit, Professor Udolph bei der namenkundlichen Detektivarbeit zu erleben. Bei MDR THÜRINGEN beantwortet Deutschlands bekanntester Namenforscher Ihre Fragen rund um Familien- und Ortsnamen. In der Sendung am 22. Januar geht es um ganz besondere: denn an diesem Datum ist Deutsch-Französischer Tag und Jahrestag des Freundschaftsvertrages der beiden Länder. Dabei sind folgende Beispiele:
  • Albry
  • Allmang
  • Cordier
  • Dumong
  • Dupont
  • Lawall
  • Schirra
  • und Tussing
Der Forscher geht außerdem auf die Namen der Schlösser Belvedere und Bellevue in Weimar und Berlin ein. Die Erklärungen hören Sie im Anschluss an die Sendung in den Audios in der unten stehenden Audiogalerie.

Das Thüringer Ortsnamen-Register

Mit und von Namenforscher Prof. Jürgen Udolph
Ob Gabe Gottes, Starkenberg oder Winzerla: In Thüringen gibt es zahlreiche, kuriose Ortsnamen, über deren Herkunft und Bedeutung die meisten Menschen nur rätseln können. Namenforscher Jürgen Udolph klärt sie Stück für Stück auf. Eine Übersicht der Namen und deren Bedeutung finden Sie hier - alphabetisch sortiert. In der rechten Spalte geht's zu einer interaktiven Karte, in der die entsprechenden Orte markiert sind.
Namenkunde mit Prof. Udolph zu Thüringer Ortsnamen

Kontakt zum Namenforscher

Auch Sie wollen mehr über die Bedeutung Ihres Familiennamens wissen? Oder interessiert Sie die Herkunft des Namens Ihres Wohnortes? Dann melden Sie sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800 218-1616 beim MDR THÜRINGEN-Hörerservice. Oder Sie nutzen einfach eines der unten stehenden Kontaktformulare, um Ihre Frage loszuwerden.

Das Interview mit dem Experten

Namenforscher Prof. Jürgen Udolph
Prof. Jürgen Udolph
Wir haben bereits mit Prof. Dr. Jürgen Udolph gesprochen. Im Interview hat er uns verraten, welche interessanten Orts- und Familiennamen es gibt und welche Bedeutung in ihnen steckt. Außerdem haben wir erfahren, wie man ihrer Bedeutung auf die Spur kommen kann. So viel sei verraten - es ist eine Wissenschaft für sich. Sind Sie neugierig geworden und möchten wissen, wie Sie die Bedeutung Ihres Namens erfahren können? Dann können Sie hier das komplette Interview nachlesen.

Sendung verpasst? Frühere Servicestunden nachhören!

Der Namenforscher Prof. Udolph klärt auf