Sunday, September 21, 2014

Stiefkinder der Onomastik wurden "adoptiert"

http://www.namenforschung.net/aktuell/stiefkinder-der-onomastik-wurden-adoptiert/

Internationale Tagung in Mainz beschäftigte sich mit von der Forschung vernachlässigten Namenarten und gab hier viele neue Impulse

50 WissenschaftlerInnen aus dem In- und Ausland sind vom 15. bis zum 17. September 2014 in den Räumen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zusammengekommen, um sich über die sogenannten Stiefkinder der Onomastik auszutauschen. Dabei wurden viele neue Forschungsrichtungen angestoßen, wobei das Spektrum sämtliche großen Namenklassen wie Personen-, Orts-, Objekt- und Ereignisnamen abdeckte und hier von Whiskynamen, Glockennamen und Finanzproduktnamen über Kletterroutennamen, Mühlennamen und Ortsnamen in deutschen Kolonialgebieten bis hin zu Pseudonymen, Volksmusikgruppennamen und Filmtiteln reichte. Am Ende der Tagung konnte  das Organisationsteam um Fabian Fahlbusch, Rita Heuser und Mirjam Schmuck zufrieden feststellen, dass die (ehemaligen) Stiefkinder nun ihren Platz in der Forschung gefunden haben und allesamt "adoptiert" worden sind. Auch das Echo in den Medien war groß.

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