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Saturday, July 5, 2025

Vortrag: Eine toponymische Reise durch Europas slawischen Süden / A Toponymic Journey through the Slavic South of Europe

🗺️ A Toponymic Journey through the Slavic South of Europe

Lecture by Prof. Dr. Sebastian Kempgen

📅 Date: Tuesday, 8 July 2025
🕕 Time: 18:15
📍 Venue: U11/00.25, University of Augsburg
🎙️ Speaker: Prof. Dr. Sebastian Kempgen (University of Bamberg)
📘 Associated Work: Ägäische Etymologien: Sprache, Geschichte, Archäologie (Open Access)

The Chair of Slavic Linguistics at the University of Augsburg cordially invites all linguistics enthusiasts to a fascinating event: a lecture by Prof. Dr. Sebastian Kempgen, one of the most renowned experts in Slavic onomastics.

In his talk, “A Toponymic Journey through the Slavic South of Europe,” Prof. Kempgen will guide the audience through 10 etymological stations, showcasing place names from the Balkans and southern Europe. These names reflect various linguistic phenomena, such as:

  • Greek borrowings,

  • Slavic-Germanic hybrid formations,

  • folk etymologies,

  • mistranslations,

  • and corrupted or distorted forms (Verballhornungen).

Some etymologies are presented to the public for the first time, making this lecture an exclusive insight into current research in historical linguistics and toponymy.

The lecture also connects with his recent open-access monograph, “Ägäische Etymologien,” focusing on pre-Greek toponyms and hydronyms in Greece, combining perspectives from language, archaeology, and history.

The event is part of the course “What’s in a Name? Introduction to Slavic Onomastics,” led by Dr. Nikolay Hakimov during the 2025 summer semester.

Open to all interested – an excellent opportunity to explore the stories behind Slavic place names!


🗺️ Eine toponymische Reise durch Europas slawischen Süden

Vortrag von Prof. Dr. Sebastian Kempgen

📅 Datum: Dienstag, 8. Juli 2025
🕕 Uhrzeit: 18:15 Uhr
📍 Raum: U11/00.25, Universität Augsburg
🎙️ Vortragender: Prof. Dr. Sebastian Kempgen (Universität Bamberg)
📘 Passende Veröffentlichung: Ägäische Etymologien: Sprache, Geschichte, Archäologie (Open Access)

Der Lehrstuhl für Slavische Sprachwissenschaft lädt herzlich zu einem besonderen Vortrag ein: Prof. Dr. Sebastian Kempgen, einer der führenden Namen in der slavischen Onomastik, nimmt das Publikum mit auf eine sprachwissenschaftliche Reise durch den slawischen Süden Europas.

Die Reise führt über zehn Stationen, an denen jeweils ein Ortsname vorgestellt und etymologisch erklärt wird – viele davon aus dem Balkanraum. Dabei begegnen uns:

  • Verballhornungen,

  • Lehnübernahmen aus dem Griechischen,

  • slawisch-germanische Mischformen,

  • Volksetymologien,

  • und Übersetzungen von Ortsnamen.

Einige dieser Deutungen werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert – ein seltener Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse.

Der Vortrag steht im Zusammenhang mit der jüngst erschienenen Open-Access-Monographie “Ägäische Etymologien,” die sich mit vorgriechischen Orts- und Flussnamen in Griechenland befasst und interdisziplinäre Zugänge aus Sprache, Geschichte und Archäologie vereint.

Die Veranstaltung ist eingebettet in das Seminar „What’s in a Name? Einführung in die Slavische Onomastik“ von Dr. Nikolay Hakimov im Sommersemester 2025.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen – entdecken Sie die spannenden Geschichten hinter den Ortsnamen des südslawischen Europas!

Monday, January 27, 2025

Onomastik - Entstehung und Deutung unserer Familiennamen


DEN VORTRAG "Grundlagen der Onomastik (Namenskunde) - Entstehung und Deutung unserer Familiennamen" hielt Dr. Gerd-Christian Treutler am 23.01.2025 im Rahmen einer Online-Veranstaltung der Schleswig-Holsteinischen Familienforschung e.V.

Wednesday, April 5, 2023

Vortrag "Schmid, Favre, Ferrari, Farrèr - Von Familiennamen zu Namenräumen"

 link

Familiennamen sind Zeitzeugen aus dem Mittelalter und verraten viel über die mittelalterliche Lebens- und Arbeitswelt, insbesondere über das Handwerk und das soziale Miteinander. Darüber hinaus geben sie Aufschluss über den historischen Sprachstand, so etwa über die Lautung oder die Wortbildung. In der Schweiz wurden Familiennamen teilweise schon im 13. Jahrhundert fest – früher als in anderen deutschsprachigen Regionen. Im Forschungsprojekt «Familiennamenatlas der Deutschschweiz», dem bislang grössten Projekt zur Erforschung von Schweizer Familiennamen, untersuchen Forschende der Universität Bern die Namen von vor 1800 bis heute nach linguistischen Gesichtspunkten. Die Ergebnisse sollen in einem digitalen, frei zugänglichen Atlas publiziert werden.

Veranstaltende:Universitätsbibliothek Bern
Redner, Rednerin:DR. LINDA STEINER-GRASSI und DR. SIMONE BERCHTOLD SCHIESTL, Institut für Germanistik, Universität Bern
Datum:11.04.2023
Uhrzeit:12:30 Uhr
Ort:Veranstaltungssaal, 1. UG
Bibliothek Münstergasse
Münstergasse 63
3011 Bern
Merkmale:Öffentlich
kostenlos

Tuesday, March 26, 2019

Vortrag "Bedeutung der Flurnamen"

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Flurstücknamen in Everswinkel können viel erzählen aus der langen Zeit seit der Urbarmachung vor vielen Jahrhunderten. Während Flurstücke in den amtlichen Katasterkarten nur mit Nummern registriert sind, haben Bürger früherer Zeiten jedem Flurstück auch einen Namen gegeben.

„Diese Namen wurden nicht wahllos vergeben, so dass noch heute viele Rückschlüsse auf die frühere Nutzung, den früheren Besitzer, die Lage bis hin zum Zeitpunkt der Urbarmachung gezogen werden können“, weiß Josef Beuck, Vorsitzender des Heimatvereins.
Und darum geht es auch in einem Vortrag, zu dem der Heimatverein alle Interessierten am Donnerstag, 28. März, um 19.30 Uhr ins Pfarrheim einlädt. Als Referenten konnte der Heimatverein Gisbert Strotdrees gewinnen. Den Lesern des Landwirtschaftlichen Wochenblatts ist der Referent bekannt von seiner Seriendokumentation zu eben diesem Thema.

Wednesday, January 23, 2019

CHW-Vortrag: Weidnitz nach den Weiden benannt


Über „Fränkische Ortsnamen als Leitfossilien der Besiedlungsgeschichte“ referierte Dr. Joachim Andraschke bei der CHW-Bezirksgruppe Burgkunstadt/Altenkunstadt im voll besetzten Pfarrheim in Burgkunstadt. Der Referent studierte in Bamberg Geschichte und hat eine Magisterarbeit über Wüstungen in Oberfranken geschrieben. Sein Forschungsschwerpunkt ist die fränkische Namenskunde. Kürzlich stellte er sein Buch zu den „germanisch-frühdeutschen Ortsnamen des Regnitz- und Obermaingebietes“ vor.
Der Begriff „Leitfossilien“ bezeichnet im übertragenen Sinne die Tatsache, dass man anhand der Fundplätze von vorzeitlicher Keramik an verschiedenen Fundorten eine gemeinsame Herkunft ableiten kann. So wurde anhand archäologischer Funde nachgewiesen, dass Germanen ab 80 vor Christus an der Elbmündung aufbrachen, nach Süden an den Obermain zogen und hier siedelten. Zu den Elbgermanen zählt man die Semnonen, Hermunduren, Quaden, Markomannen und Langobarden. Eine elbgermanische Landnahme durch die Markomannen lässt sich im Maingebiet zwischen 40 vor bis 12 nach Christus nachweisen und wird mit der Großromstedter Kultur in Verbindung gebracht.
auf den Link klicken, um mehr über das Thema zu lesen: Link

Wednesday, November 21, 2018

Vortrag von Dr. Kirstin Casemir "Die Iserlohner Namenlandschaft"

Link

Pressemitteilung der Stadt Iserlohn

Die Iserlohner Namenlandschaft - Vortrag von Dr. Kirstin Casemir im Stadtarchiv Iserlohn
Am Dienstag, 27. November, wird die stadtgeschichtliche Vortragsreihe von Stadtarchiv und Volkshochschule Iserlohn fortgesetzt. Dr. Kirstin Casemir hält unter der Überschrift „Dröschede, Genna und Letmathe“ einen Vortrag über die Vielfältigkeit der Iserlohner Namenlandschaft.

Die Referentin ist seit 2007 Leiterin der in Münster ansässigen Forschungsstelle „Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe – Onomastik im europäischen Raum“ der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Gemeinsam mit dem bekannten Namenforscher Prof. Dr. Jürgen Udolph ist Dr. Casemir Herausgeberin des „Westfälischen Ortsnamenbuchs“.  Als Band 12 dieser Reihe erschien in diesem Jahr der von Dr. Michael Flöer bearbeitete Band zu den Ortsnamen im Märkischen Kreis, in dem auch der Name „Iserlohn“ sowie die Namen aller Iserlohner Stadtteile erläutert werden.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr im Stadtarchiv in der „Alten Post“, Theodor-Heuss-Ring 5. Der Eintritt kostet vier Euro, Ermäßigungsberechtigte zahlen zwei Euro.

Ortsnamen sind Stellenbezeichnungen von teils sehr hohem Alter. Sie geben Auskunft über die früheren Bewohner, die Lage, Beschaffenheit oder Gestalt der Siedlung und seiner Umgebung. Zwar ist jeder Name für sich genommen einer Betrachtung wert, aber erst eine flächendeckende Untersuchung eines größeren Raumes ermöglicht es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Fläche festzustellen – so auch im Gebiet um Iserlohn. Dabei spiegeln die drei im Titel genannten Namen die drei verschiedenen Namentypen, die es im deutschsprachigen Raum gibt. Diese werden nach einer kurzen Projektvorstellung erläutert. Anschließend wird ein Blick auf die Iserlohner Namenlandschaft geworfen.

Saturday, January 20, 2018

Vortrag über die Welt der Namen mit dem Professor Konrad Kunze

Badische Bauern Zeitung

„Weil hinter Namen Geschichten stecken”

Von Sabine Köllner
Namensforschung scheint auf den ersten Blick eine trockene Angelegenheit zu sein, meint man. Doch wer einen Vortrag über die Welt der Namen mit dem pensionierten Literatur- und Sprachwissenschaftler Professor Konrad Kunze erlebt, taucht in eine überaus spannende Welt ein.

Kennen Sie die  Sagen vom Toten Mann (Gipfel) oder die Namenswitze von Yach und Ibach? Warum hat der Feldberg einen deutschen Namen, der Belchen aber einen keltischen? Und wieso gibt es einen „Schweinetummelplatz”, wo doch jeder Schwarzwälder von der Saumatte spricht. Auf seine erfrischende und humorvolle Art weiß Namensforscher Konrad Kunze die Hintergründe, die zu einem Namen beziehungsweise zu einer Flurbezeichnung geführt haben.

Der gebürtige Neustädter lehrte bis zu seiner Pensionierung 2004 an der Universität Freiburg. Seine Hauptforschungsgebiete waren deutsche und lateinische Literatur des Mittelalters, Legenden- und Heiligenforschung, Ikonographie, Sprachgeschichte, Dialektologie und Namenforschung. Mit der Pensionierung ist er in die Welt der Namenskunde vorgedrungen.

Um sich seinen schier unerschöpflichen Wissenschatz über Jahrzehnte zu erarbeiten, wälzte er viele dicke Bücher, darunter auch das gute alte Telefonbuch, und bemühte das Internet, um die Ursprünge und Verbreitung von Familiennamen zu erforschen. 2009 veröffentlichte er als Mitherausgeber den ersten Band des Deutschen Familienatlasses, der die Verbreitung verschiedener Namen in Deutschland illustriert. 2017 wurde der letzte der sechs Bände gedruckt.
 
Der Vortrag am 30. Januar im Haus der Bauern (Merzhauser Str. 111, 79100 Freiburg) beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr.

Tuesday, November 21, 2017

Plädoyer für eine Gender-Onomastik

Uni Innsbruck

Gastvortrag Damaris Nübling

Personennamen und Geschlecht(erordnung): Plädoyer für eine Gender-Onomastik

Kurzbeschreibung: Personennamen dürften den größten sprachlichen Beitrag zur Herstellung von Geschlecht leisten. Indem Vornamen so geschlechtssegregiert sind wie sonst nur Toiletten, prozessieren sie auch die Geschlechterordnung. Merkwürdigerweise korreliert diese enorme Funktionsfülle in keiner Weise mit dem Interesse, das Linguistik, Onomastik und Soziologie den Personnenamen bislang gewidmet haben. Der Vortrag skizziert drei Fälle: 1. das derzeitige phonologische Degendering von Vornamen (Luca, Noah); 2. die Überschreitung der Geschlechtergrenze bei Kosenamen (Alex, Schatz); 3. Geschlechtsklassenwechsel von Transgender-Personen.

Zeit: Montag, 27. November 2017, 10:15 Uhr

Ort: UR 40432

Gastvortrag im Rahmen der LV Feministische Linguistik - Studierende und Interessierte sind herzlich eingeladen